Die Wetterlage im März/ April hier in Florida ist schon manchmal extrem. Wir sind vor drei Tagen mit mehreren Tornado-Warnungen im Gepäck in Summerfield angekommen, um dann am Spätnachmittag bei 27 Grad in den Pool zu springen.

Am folgenden Tag ist es sehr, sehr heiß, der Himmel fast wolkenlos blau. Den Sonnenuntergang kann man nur als malerisch beschreiben.

Für den nächsten Tag laufen schon früh die Unwetterwarnungen ein, Sturm mit orkanartigen Böen und Regen mit wolkenbruchartigen Abschnitten. Es wird sogar das Kabelfernsehen unterbrochen, um entsprechende Textnachrichten einzublenden. Dabei ist es fast 30 Grad heiß und bis zum Mittag sieht der Himmel noch nicht wirklich dramatisch aus.
Nur eine Dreiviertelstunde später sind die Wolkenformationen wirklich atemberaubend. Die Bilder sind innerhalb von fünf Minuten aufgenommen worden!







Und dann schüttet es wie aus Eimern! Der Untergrund besteht aus Sand mit einer dünnen Schicht Mutterboden (wenn überhaupt) drauf. So versickern die Wassermassen sehr schnell. Es regnet den ganzen Nachmittag bis in den frühen Abend hinein. Wir bleiben im Wohnmobil und lesen. Von unserer norddeutschen Warte aus haben wir kein Unwetter erlebt, nur wirklich anhaltenden Regen und Wind. Wir finden, dass die amerikanischen Medien etwas übertreiben mit ihrer Panikmache.
Für morgen ist übrigens strahlender Sonnenschein bei 28 Grad angekündigt!