
Inzwischen sind wir auf Fünen angekommen, genauer gesagt auf der Ostseite der Insel auf dem Tårup Strand Camping südlich von Nyborg. Auch dieser Platz wirbt mit der Möglichkeit, den Morgenkaffee direkt am Strand zu genießen. Der besteht allerdings überwiegend aus Kieselsteinen und riesigen Flintsteinknollen unterhalb einer kleinen Steilküste. Wir haben einen Stellplatz auf der Steilküste, mit Blick auf die Ostsee und die gigantische Brücke über den Großen Belt. Vor uns grasen Schafe, ein Stückchen weiter sind es Ziegen. Letztere wohnen auch in einem Gehege mit Teich mitten auf dem Platz. Rundherum liegen die Stellplätze, es sind überwiegend Dauercamper. Wir haben ein riesiges Rasenareal am Ende des Geländes für uns, der Platz ist nicht voll.


So hatten wir auch nur wenige Zuschauer, als wir versuchten, in der Hitze (windstill, 24 Grad, höhere Luftfeuchtigkeit) den Wohnwagen einigermaßen gerade auf einer schiefen Ebene zu platzieren. Der dritte Versuch war erfolgreich: Wagen um 90 Grad gedreht und auf eine improvisierte Rampe aus drei Holzplanken (Reste unseres Terrassendecks) gefahren. Glücklicherweise haben wir uns beim Kauf des Wohnwagens den Mover einbauen lassen!!! Es war auch so schon anstrengend genug.

Und dann noch das Vorzelt antüddern, zuerst falsch herum in die Kederleiste eingefädelt, dann darunter geschwitzt wie in einem tropischen Regenwald. Als wir wieder zur Besinnung gekommen waren, gab es ein Eis aus dem Kiosk und einen Spaziergang am Wasser entlang. Der Campingplatz hat einen eigenen Aufgang die Steilküste hinauf, den wir aber zuerst nicht fanden. Ein versteckter Weg führt durch die Büsche, wir hatten aber Ausschau nach einer Treppe gehalten. Dafür fanden wir noch einen zweiten Aufgang, der viel näher an unserem Stellplatz liegt. Vielleicht gehen wir ja hier mal Schwimmen. Langsam wird es auch für uns warm genug dafür.
