Fahrradtour nach Kalvø

Der heutige Tag mit der Wetterprognose „hohe Regenwahrscheinlichkeit mit Gewitter“ begann mit einem Frühstück in praller Sonne direkt am Strand, inklusive Sonnenbrandgefahr. Wir haben uns echt einen tollen Platz ausgesucht! Das Gewitter war kurz und heftig, im Wohnwagen war es kuschelig. Auch das Vorzelt hält dicht. Belohnt wurden wir mit einem Regenbogen über der Bucht.

Wiederkehrende Regenschauer sind auch eine gute Gelegenheit, in Ruhe zu lesen. Am frühen Abend war es sonnig und windstill, und wir beschlossen, noch eine Fahrradtour zu machen, immer an der Küste entlang bis zum Inselchen Kalvø. Die ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden.

In der Mitte der Insel, in der Wüste, wurde bis in die 1960er Jahre Kies und Sand abgebaut. Nun ist dort ein Steinkreis mit Findlingen angelegt, die die Herkunft der Gesteine innerhalb der letzten Eiszeit verdeutlichen sollen.

vorne präkambrischer Sandstein, dahinter Sandstein mit Muschelschalen bestückt
eine kleine Oldtimer-Parade im Hafen, auf unserem Rückweg kamen uns noch mehr entgegen

Da wir dann doch langsam Hunger bekamen, fuhren wir wieder zurück. Und lieferten uns eine Wettfahrt mit dem nächsten Gewitterschauer, vom Meeresniveau (Kalvø) rauf auf den Hügel und wieder runter zur nächsten Bucht (Genner Strand bzw. Sønderballe Strand) und wieder rauf auf den Hügel (Sønderballe) und in Schussfahrt hinunter in unsere Bucht und mit den ersten Tropfen im Zelt angekommen. Gewonnen!!

auf dem Hinweg
auf dem Rückweg

Aber auch dieses Gewitterchen wurde schnell vom Wind vertrieben. So lassen sich „Regentage“ gut aushalten.

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