Rutabaga

Dieser Blogeintrag wird nur geschrieben, um dieses schöne Wort rutabaga zu würdigen. Ist es nicht ein ausgesprochen hübsches Wort im amerikanischen Englisch? Wie normal und langweilig sieht dagegen das britischenglische Wort turnip aus, denn genau darum handelt es sich bei der rutabaga, es ist eine Steckrübe. Und diese werden traditionell in Amerika gewachst. Ja, kein Tippfehler und  richtig gelesen. Damit sie im Kühlschrank für lange Zeit schön aussehen, werden die Früchte im Herbst nach der Ernte in Parrafin gedippt. So bleibt nicht nur die Fruchtigkeit innen, und sie sehen nicht so verschrumpelt aus, wenn man sie nach Wochen in der hintersten Ecke des Kühlschranks wieder findet, sondern die Wachsschicht soll auch das Eindringen von nasty stuff  von außen verhindern. Okay, hier reiben sie ja auch den Griff des Einkaufswagens vor Benutzung ab und benötigen ansonsten Begründungen und Anleitungen zum Händewaschen.

Aus der rutabaga haben wir leckeren Steckrübeneintopf gekocht, gewürzt mit creole seasoning, da wir auf die gute Kochwust von Schlachter Neidhardt verzichten mussten. Lecker!!

 

rutabaga, carrots, potatoes and an onion
  
ready to eat – rutabaga stew with parsley
 The rutabaga we bought, had a wax coating which is completely unknown in Germany. We made a very tasty stew out of it, the right dish for very cold winter evenings on a campground. 

2 Gedanken zu “Rutabaga

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