Bei Regen ist eine Aussichtsfahrt nicht ganz so schön wie bei blauem Himmel. Unsere kleine Wanderung zwischendurch machen wir in einer Regenpause. Zu Beginn unserer zweiten Etappe müssen wir wieder ein Stück gesperrten Parkway umfahren. Wir schrauben uns auf der gerade neu geteerten country road 80 hoch, bis wir bei 1.021 Metern den Punkt der östlichen kontinentalen Wasserscheide erreichen.

Wir fahren am Lake Tahoma und durch sehr ansprechend aussehende Siedlungen vorbei, wir befinden uns wieder auf einem scenic byway.
Am Buck Creek Gap (1028 Meter) fahren wir auf den Parkway (milepost 344). Es gibt in regelmäßigen und kurzen Abständen overlooks, Aussichtspunkte mit kleinen Parkplätzen oder sogar mit Picknickbänken.




Little Switzerland besteht aus verschiedenen Restaurants etc., und siehtvsi aus, wie sich Amerikaner Schweizer Berghütten vorstellen, also recht weit entfernt von der Realität.

Der Blick weitet sich, die Obstbäume des historic orchard of Altapass säumen unseren Weg.




Das Linville Falls Visitor Center ist geschlossen, wenn man eine Karte der Wanderwege haben möchte, muss man ein Foto vom Aushang machen. Das ist typisch amerikanischer Pragmatismus.
Wir entscheiden uns für den grünen Weg, viereinhalb Kilometer hin und zurück. Es geht über Stock und Stein durch den Wald am Linville River entlang bis zum ersten Aussichtspunkt, den Wasserfällen und weiter durch den Wald bis zur Schlucht, in die der Fluss hinabstürzt. Der Fluss fließt weiter nach Osten, bis er im Lake James mündet.







Nach einer Mittagspause im Motorhome (das ist wirklich praktisch) geht es auf dem Parkway Richtung Norden weiter. Wir passieren Grandfather Mountain (1.812 Meter), fahren über ein paar Brücken, halten kurz am Price Lake und wollen dann noch in den Craft Store im Visitor Center des Moses H. Cone Memorial Park. Doch, wie sollte es anders sein, das hat alles geschlossen. So sind wir zügig am Deep Gap (milepost 278), verlassen den Parkway für heute und fahren zum Campingplatz.



Das Blue Bear Mountain Camp liegt in der Berg-Pampa. Ein unmarkierter Schotterweg führt in die Berge hinein und endet auf einem weiteren Schotterweg, der uns auf ein kleines Hochplateau führt. Wir campen mit Stromanschluss, müssen uns das Wasser selbst holen und haben kein wifi und auch fast keinen Telefonempfang. Dafür ist das Badehaus super und die Ruhe himmlisch.





























































































