Morgen geht es los (Cruise Day 0)

Fast alle Reisevorbereitungen sind abgeschlossen. Wir mussten unsere Reisepässe eingeben, die Impfnachweise und die Kreditkarten, aktuelle Fotos hochladen und passenger locator forms für den Landgang in Southampton ausfüllen. Dabei ist nicht jede Internetseite wirklich kundenfreundlich aufgebaut.

Der Transfer nach Hamburg ist fast organisiert, die Koffer gepackt. Wir dürfen eine nahezu unbegrenzte Menge an Gepäck mit an Bord nehmen. Es wird schicke Abendgarderobe für neun Tage benötigt, samt passenden Schuhen und Accessoires. Wir nehmen außer weiterer Kleidung für die anschließende Wohnmobil-Tour in Amerika Dinge mit, die nicht in dem gebuchten Camping Kit enthalten sind: Bettwäsche, Decken und Kissen, allerlei Küchenkrams. Was wir halt so für unser Wohlbefinden benötigen.

Aber hallo! Wir haben es geschafft, alles in zwei riesige Koffer zu proppen. Nun fehlt nur noch das Handgepäck.

Die elektronische Bordkarte ist heruntergeladen, ebenso das e-Ticket ausgedruckt, der Gesundheitsfragebogens ausgefüllt. Gleich noch los, einen Antigentest machen, dann kann es morgen Mittag losgehen.

Atlantic crossing zum Dritten

Bald ist es soweit, die nächste Reise innerhalb unseres Sabbatjahrs nähert sich. Wir werden, wie schon beim ersten Sabbatjahr, mit dem Schiff den Atlantik überqueren und dann eine Zeitlang die USA mit einem Wohnmobil bereisen und auch mit dem Schiff zurückkehren. Damals, im Oktober 2015, hatten wir das Glück, die Einweihungsfahrt des zu dem Zeitpunkt größten Kreuzfahrtschiffs, der Anthem of the Seas, mitzumachen.

Diesmal ist unsere Überfahrt westbound noch etwas spektakulärer. Wir kommen in den Genuss, äußerst komfortabel über den Atlantik nach New York zu kommen. Wir fahren sozusagen im Linienverkehr von Hamburg nach New York, neun Tage, mit einem Zwischenstopp in Southampton, und das mit dem Luxusschiff Queen Mary 2 der Cunard Line (Wer es sehen möchte, muss auf das nächste Icon klicken.)

Das Fährgeschäft läuft wegen Covid-19 erst langsam wieder an, die Preise im Februar sind bezahlbar, wenn es auch nur für eine Innenkabine reicht. Weniger als ein Drittel aller Kabinen gehören überhaupt in diese unterste Kategorie. Macht nichts, wir kommen trotzdem so bequem wie es nur geht über den Teich. Im Februar ist draußen auf dem Ozean auch nicht wirklich etwas attraktives zu sehen. Immerhin wurden wir schon von Deck vier auf Deck sechs umgebucht. Die Kabinen dürfen wegen Covid-19 nicht alle belegt werden. Ich nehme mal an, dass das unterste Passagierdeck (Deck 4) als mögliches Quarantänedeck genutzt werden soll.

Nun dürfen wir uns nur nicht vorher noch mit Omikron anstecken und haben daher alle Sozialkontakte eingestellt. Trotzdem leuchtete gestern die Corona-WarnApp rot auf! Leichte Panik! Als wir von Madeira kommend in Hamburg landeten, war wohl jemand infiziertes in der Nähe. Wir haben uns sofort testen lassen – negativ. Puh!!