
Freitags bis Sonntags ist hier „nebenan“ (man muss mit dem Auto hinfahren) ein kombinierter Farmers und Flea Market. Das Gelände ist riesig, wie eigentlich alles hier, bestimmt ein Block groß. Dahinter befindet sich ein Parkplatz von gleicher Größe.

Wir beginnen in dem Teil, der unseren Wochenmärkten zuhause gleicht, allerdings ist hier alles überdacht. Wir wollen frisches Gemüse einkaufen. Es gibt aber auch Abteilungen mit Pflanzen und Büschen für den Garten.

Die tropische Jackfrucht (jack fruit) wird auch hier im subtropischen Klima angebaut und wird überwiegend für südostasiatische Gerichte, für Currys oder zum Einlegen genutzt. Sie sieht ein bisschen merkwürdig aus. Ich habe lieber Ananas und Melone probiert.

Diese Salate werden ohne Erde gezogen, sondern auf einem Substrat in einer Art Aquakultur. Auf diese Weise kann man enorme Mengen an Wasser einsparen. Arugula ist Rucula.

Honeybells sind Saftorangen aus Florida, die genau jetzt reif und zu kaufen sind.
Das Obst und Gemüse wird entweder per Stück bezahlt, oder per box/ basket. Nirgendwo sind hier Waagen wie bei uns zu sehen. Es gibt aber auch Märkte, auf denen abgewogen wird.






Frische Meeresfrüchte werden beim Obst und Gemüse verkauft, sie liegen in geschlossenen weißen Styroporkästen. Es gibt sicherlich auch noch andere typische Wochenmarktprodukte hier, das Gelände ist einfach zu unübersichtlich, und unser Kühlschrank ist bereits voll. Wir gehen in den Teil, der uns an die großen „Polenmärkte“ links und rechts der deutsch-polnischen Grenze erinnert.

Hier gibt es eigentlich alles, sogar Ausstellungen für Badezimmer, Küchen und Laminatfußböden. Das meiste sind eher billig hergestellte Artikel aus China. Man könnte sogar Schwerter kaufen. Und, aber da gehen wir bestimmt nicht hin, nicht nur, weil es dort sehr voll ist, es gibt Stände, an denen es jede Menge Trump-Devotionalien zu kaufen gibt.



Zwischendurch gibt es Stände, an denen Gewürze, eingelegte Früchte oder auch selbst hergestelltes „Kunst“handwerk verkauft wird.



Von den gebrauchten Büchern und Filmen aus kommen wir in den richtigen Flohmarkt-Teil. Hier finden sich all die Dinge, die niemand mehr kaufen möchte, auch nicht hier. Dieser Teil ist sehr deprimierend. Man mag nicht einmal genauer hinsehen, geschweige denn fotografieren.

Wir haben einen Eindruck gewonnen, obwohl wir nur einen Bruchteil abgelaufen sind und möchten gehen. Dieses Schild weckt unser Interesse, da es innen angebracht ist.
Man darf kein geöffnetes Bier oder Ähnliches mit hinaus nehmen (Es gibt innen Stände, an denen Alkohol verkauft wird.). Die Gesetzgebung geht davon aus, dass man mit dem Bier direkt zum Auto geht, losfährt und während der Fahrt trinkt. Das gilt auch für Mitfahrende, auch die dürfen keinen Alkohol im Auto trinken. Und deshalb darf man es auch nicht im Freien trinken. Ist doch logisch. Der normale Amerikaner ist im Freien nicht ohne sein Auto denkbar!