Badespaß in der Ostsee, Vikær/ DK, Juni 2023

Die Wochenenden verbringen wir, zu zweit oder mit dem Enkelkind zusammen, wenn es sich zeitlich einrichten lässt, im Wohnwagen an der Ostsee in Dänemark. Mitte Juni war es am Wochenende ziemlich warm, die Wassertemperatur beträgt inzwischen 21 Grad in unserer Badebucht. Es sind aber noch nicht viele Wochenendurlauber auf dem Platz und damit auch nicht am Strand.

Das Enkelkind macht den ersten Versuch ins Wasser zunächst noch in Neopren gehüllt, stellt aber schnell fest, dass das Wasser sehr angenehm temperiert ist, zumindest nach Kindergefühl.

Bei anderen Wasserratten steht stand up paddling hoch im Kurs. Das Wasser ist so flach, dass man gut üben kann, das Gleichgewicht zu halten. Die meisten Menschen bewegen sich dann auch eher sitzend fort.

Zur Mittagszeit wird es etwas voller am Strand. Wir haben vom vielen Plantschen inzwischen Hunger und gehen zum Wohnwagen zurück. Am Nachmittag lockt dann das Minigolf spielen mehr als das Wasser.

Am nächsten Tag geht es dann für das Enkelkind ohne Neopren, sondern nur mit Badehose bekleidet, ins Wasser. Es möchte gern genauso lange wie beim vorherigen Mal im Wasser bleiben. Doch ohne Neopren kühlt so ein kleiner Körper wirklich schneller als gedacht aus. Gut, dass einen die Sonne (und das Handtuch) anschließend schnell wieder aufwärmt.

Cozumel, Mexico, cruise day 3 (Jewel of the Seas, 2022)

Wir gehen in Mexiko an Land. Am Montag läuft unser Schiff früh in Cozumel ein, bzw. legt dort an, denn Cozumel ist eine kleine Insel für der Halbinsel von Yucatan. Wir haben keinen Ausflug gebucht (fast alle Ausflüge haben mit Tauchen und Schnorcheln zu tun), sondern wollen auf eigene Faust los und im Meer baden gehen. Wir holen uns noch Badetücher, cremen uns gut ein (es sind 30 Grad) und laufen los.

Zuerst muss man natürlich durch die Shopping Zone, auch die Einheimischen wollen schließlich Geld mit uns verdienen. Ich brauche dringend einen Sonnenschutz für meinen Kopf. Bei unserem Koffer-Marsch in Miami habe ich einen Sonnenbrand auf dem Scheitel bekommen. Im Hutgeschäft bekomme ich schöne Damenhüte angeboten, leider alle zu klein für meinen Dickkopf. Ein Panamahut für den Herrn soll es dann werden. Der Verkäufer muss hinten im Lager lange nach einem passenden Exemplar suchen, wird aber fündig. Bargeld wechselt den Besitzer, Steuern und Gebühren werden gespart.

Dann geht es gut geschützt auf Strandsuche, immer an der Straße entlang. Wir haben zwar eine Art Karte dabei, aber die ist nicht wirklich genau genug. Wir gehen immer am Wasser entlang, aber der „Strand“ besteht nur aus Steinen. Irgendwann erreichen wir Downtown, und die weitere Beschilderung lässt vermuten, dass der ersehnte Sandstrand noch einige Meilen entfernt ist.

Wir drehen um und gehen zurück zu einem winzigen sandigen Meerzugang, an dem auch Einheimische kurz die Abkühlung genießen. Wir sind durchgeschwitzt und fußlahm, das warme Wasser ist wunderbar! Wir schwimmen beide abwechselnd ein bisschen herum und lassen uns dann von der noch wärmeren Luft trocknen, bevor wir wieder zum Schiff zurückkehren.

Wir sind insgesamt sieben Meilen gelaufen, allerdings ohne die passenden Stiefel dazu, sondern in Sandalen bzw. Flipflops. Unsere Füße freuen sich, dass sie den weiteren Nachmittag im Schatten am Pool verbringen dürfen.