Ein Spaziergang durch historic White Springs, FL, day 28 (USA 2022)

Eines der angekündigten Highlights in unserer Parkbroschüre lautet: „Visit the Spring House & take a historic walking tour of White Springs“. Das machen wir, hier im Park ist ja alles geschlossen. Der Ort erhielt seinen Namen von der hiesigen Schwefelquelle, deren Heilkraft schon die Ureinwohner nutzten.

Hier scheint auch fast alles geschlossen zu sein.

Der Suwannee River war die Grenze der Siedlungsgebiete der Apalachee im Westen und der Timucuan im Osten. An der Heilquelle konnten sie sich auch während der Kriege erholen, ohne angegriffen zu werden.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Quelle und das Umland von geschäftstüchtigen weißen Männern erschlossen, die das Land „erwarben“. Man fragt sich, von wem genau. Nun sollte die Quelle alle möglichen Gebrechen wie Nervosität, Nierenleiden und Rheumatismus heilen. Der erste Tourismus setzte ein, wurde aber durch den Bürgerkrieg gestoppt. Auch im Civil War wurde das Gebiet nicht umkämpft und diente als Fluchtort für die Angehörigen der umkämpften Plantagen rundherum.

Ende des 19. Jahrhunderts setzte der zweite Gesundheitstourismus-Boom ein. Es stehen hier noch etliche Häuser, die vom Wohlstand der Gemeinde vor gut 100 Jahren zeugen.

Zu der Zeit prosperierte die Stadt, es gab viele Pensionen, Baumwolle wurde für den Weiterverkauf vorbereitet, aber auch vor Ort zu modischer Kleidung und Hüten verarbeitet und verkauft. Die Menschen spielten Rasentennis, liefen Schlittschuh (in Florida?) und gingen zu Tanzveranstaltungen.

Das ursprünglich hölzerne Spring House wurde durch eine Konstruktion aus Beton und Muschelkalk ersetzt, die verhindern sollte, dass Flusswasser das Quellwasser verunreinigt. Heute sieht es nicht mehr so spektakulär aus, wie noch vor gut 100 Jahren.

Innerhalb der Betonkonstruktion wurde ein vierstöckiges hölzernes Badehaus errichtet, komplett mit Umkleideräumen, ärztlichen Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Verkaufsständen und einem Fahrstuhl.

Gut dreißig Jahre später verloren die Urlauber das Interesse an Badekuren, weitere fünfzig Jahre später begann die Schwefelquelle immer schwächer zu werden, bis sie 1990 schließlich ganz versiegte. Der weiße Mann in seiner Geldgier benötigte nur 150 Jahre, um das Quellwasser aufzubrauchen, das viele hundert Jahre für alle ausgereicht hatte. Dieser Zusammenhang wird natürlich nirgendwo auf sign posts oder im Internet thematisiert.

Im zweiten Weltkrieg wurde in White Springs ein Prisoner of War camp für Deutsche eingerichtet. Die Gefangenen arbeiteten in der Holzindustrie, die den Badetourismus abgelöst hatte. Das Auto stammt wohl noch aus der Zeit.

Einmal pro Woche marschierten sie zur Schwefelquelle, um zu baden und um danach zum Gottesdienst in der Methodist Church zu gehen. Etliche der Deutschen blieben nach ihrer Freilassung in der Gegend und heirateten ein.

Heute ist vom Wohlstand nicht mehr viel zu sehen. Die Wohnhäuser variieren von historic houses (s.o.) über modular homes (Fertighäuser) und verrammelten Bungalows hin zu Ruinen.

Auch geschäftlich ist nicht viel los. Das Motel ist geschlossen, etliche kleine Shops ebenfalls. Wir legen noch einen Stopp bei der Post ein, um Briefmarken zu kaufen. Trotzdem sind wir nach nur einer Stunde wieder zurück, obwohl wir zu Fuß unterwegs waren.

ehemals Adams Country Store, est. 1865

Stephen Foster Folk Culture Center State Park, FL, day 27 (USA 2022)

Wir sind in den Norden Floridas gefahren und campen zum ersten Mal in einem State Park. Endlich zurück in der Normalität. Es ist wieder grün um uns herum. Man kann Kindergeschrei hören.

Unser Platz ist riesig, komplett mit Picknickbank, Grill und Feuerring. Hier gibt es Wasser- und Stromanschluss, den Abwassertank müssen wir entleeren, wifi gibt es nicht, das Badehaus ist einfach. Zur Abwechslung ist das alles wirklich schön.

Der Campingplatz nimmt nur einen Teil des Parks ein, genauer gesagt, den hinteren Teil. Der State Park selbst liegt am Suwannee River. Stephen Fosters Lied „Old Folks at home“ ist eher bekannt als „Way down upon the Suwannee River“ und die offizielle Hymne des Staates Florida.

Das Diorama befindet sich im Carillon Tower. Im Erdgeschoss werden Faksimiles von Fotos, Noten und anderen Handschriften, sowie Instrumente des Komponisten ausgestellt. Der Turm selbst ist 61 Meter hoch. Oben befindet sich das weltgrößte (Anzahl der Röhren) Glockenspiel aus 97 Röhrenglocken, das mit einer Klaviatur gespielt wird.

Normalerweise werden Fosters Lieder den ganzen Tag über von dem Glockenspiel gespielt. Muss sich hübsch anhören. Leider ist die Elektrik 2017 während eines Sturms zerstört worden und Wasser in das Gebäude eingedrungen. Inzwischen haben sie genügend Spenden eingesammelt, um den ersten Teil der Renovierung einzuläuten. Bei dem Tempo wird es noch Jahrzehnte dauern, bis das Instrument wieder erklingen kann.

Stephen Foster (1826-1864) war zu seiner Zeit der bekannteste Komponist in den USA. Das Museum, in dem sein Leben und Werk geehrt wird, ist wegen Instandhaltungsarbeiten geschlossen. Genauso wie der Souvenirladen und das kleine Areal, wo traditionelle Handwerke demonstriert werden. Ich webe ein bisschen weiter an dem auf der front porch hängenden Webstück.

Nirgendwo finden wir Hinweise darauf, ob und wann hier wieder etwas geöffnet haben wird. Vielleicht erst wieder im Mai, wenn das größte Folk Festival Floridas hier stattfindet. Aber auch dazu finden wir keine Hinweise. Die Anlagen, im Bild das Amphitheater, sehen aus, als wenn sie schon seit ein paar Jahren nicht mehr genutzt worden sind. Wahrscheinlich ist das der Preis von Covid-19.

Es sind außer uns auch nicht viele Camper da, dafür ist die Ruhe himmlisch. Nur Gopher läuft uns über den Weg, wobei „läuft“ vielleicht nicht ganz das richtige Verb ist. Meet famous Florida gopher tortoise!

Shopping als Freizeitbeschäftigung, day 26 (USA 2022)

Wenn wir nicht gerade lesen, einer Aktivität im RV-Resort nachgehen oder mit der Zubereitung von Mahlzeiten beschäftigt sind, machen wir eine kleine Tour mit John und Laurie, die früher oder später in Shopping endet. Wir fahren zu einem weiteren Goodwill Store, finden aber nichts passendes zum Anziehen. Einige hübsche Outfits für die Kreuzfahrt waren zu sehen, aber davon haben wir ja schon genug im Koffer.

Von den hiesigen Aldis haben wir auch schon berichtet. Sie sind sehr populär hier bei den Resort-Freunden, da sie sehr gute Qualität mit einem sehr günstigen Preis verbinden. Die Läden sind aufgeräumt, alles ist an den richtigen Plätzen und das Personal schnell. Nichts neues für uns, aber immer noch eine Sensation in Amerika.

Aldi sorgt dafür, dass auch Menschen mit ganz normalen Einkommen ab und an Dinge wie geräucherten Lachs oder italienischen Aufschnitt essen können, genauso wie es in Deutschland vor Jahrzehnten geschehen ist.

Außerdem gibt es hier eine große Auswahl an Bio- und vegetarischen Lebensmitteln. Und was es hier nicht gibt, findet man etwas teurer, aber in gleich guter Qualität bei Publix. Wir finden noch eine kleinere Kette namens „Earth Fare“, die auch Bio-Qualität verkauft.

Die meisten Supermärkte verkaufen auch Bier und Wein. Andere alkoholische Produkte muss man in liquor stores kaufen. Wir besuchen „Total Wine&more“. Der schiere Überfluss an Produkten lähmt uns. Russische Produkte wurden inzwischen aus den Regalen entfernt, doch Wodka wird anscheinend überall produziert. Biere und Weine haben Preise wie bei uns, alles andere ist wesentlich teurer. Wir nehmen nur Fotos mit, das letzte in der folgenden Galerie ist besonders sehenswert.

Die Markise unseres motorhomes lässt sich schon wieder nicht richtig sichern. Der Regen der vergangenen Nächte hat das Öl, mit dem die Sicherungsbolzen in Peekskill wieder gängig gemacht wurden, anscheinend ausgewaschen.

Wir fahren zum Baumarkt, „Lowe‘s“ ist in der Nähe, wie alles hier in Amerika extrem riesig, dafür gut beschildert. Wir finden sehr schnell das Öl und die Arbeitshandschuhe.

Nach einigem Suchen und fragen landen wir auch in der Gartenabteilung und erwerben einen kleinen Fahnenhalter für den Rasen. Wir hängen allerdings keine USA-Flagge daran, sondern eine „Good Vibes“-Fahne. Das passt zu uns, finden die anderen, als sie unsere Neuerwerbung begutachten.

Leben im RV-Resort in Florida, day 25 (USA 2022)

Die meisten Menschen verlassen das Resort nur, um Einkaufen, zum Golfen oder zum Arzt zu fahren. Man betätigt sich hier viel sportlich, spielt pickleball (eine Mischung aus Badminton, Tennis und Tischtennis, in den USA Mitte der 1960er als Kinderbeschäftigung erfunden), fährt mit dem (Elektro-)Rad, führt den Hund aus und geht flott spazieren. Dabei bleibt immer auch Zeit, mit den anderen einen kurzen Plausch zu halten.

pickleball Feld ohne Spieler

Im Clubhaus kann man Bücher, Spiele und Puzzle ausleihen. Besonders gern wird aber auch in Gesellschaft gepuzzelt. Jemand beginnt ein neues Puzzle, das auf dem Tisch liegen bleibt. Wer möchte, kann etwas weiter machen.

Andere fahren zum Golfen, sehr angesagt bei Senioren, oder gehen Hobbies wie Malen, Handarbeiten, Schmuck herstellen etc. nach. Davon sieht man natürlich nicht viel, weil alle diese Aktivitäten indoor, also im RV stattfinden. Die Menschen hier machen kein Camping im eigentlichen Sinn, sondern leben hier wie in einem kleinen Dorf mit ungefähr 400 Einwohnern.

Einige arbeiten auch vom Platz aus, obwohl das nicht erlaubt ist. Auf dem Foto hat das RV im Heck eine ausklappbare Terrasse, komplett möbliert. Im Bug, von außen zugänglich, befindet sich das Büro. Wenn es regnet, kann nicht gearbeitet werden.

Im Clubhaus finden regelmäßige Aktivitäten statt, z.B. Yoga (gern auch im Sitzen), gemeinsame Essen oder Tanzabende. Bei letzterem waren wir für ca. eine halbe Stunde. Das Resort bezahlt die Musiker, man bringt seine Getränke je nach Wahl selbst mit, der Raum strahlt eine eher sterile Atmosphäre aus.

Die Drei-Mann-Band war ganz okay, die Tanzfläche relativ gut gefüllt. Es tanzt jedes Paar für sich, es gibt keine Partnerwechsel (noch nicht, wer weiß, wie es später mit mehr Alkohol im Blut ist). Auf uns macht es eher den Eindruck als wären wir auf dem Ball der einsamen Doppelherzen.

Was allerdings unerwartet toll ist, ist das nachmittägliche Abhängen im warmen Pool. Man schwimmt nicht im Pool, sondern lässt sich mit Hilfe einer Schwimmnudel im Wasser treiben. So ist man auch in der Lage, sein Getränk (es geht nicht ohne, wir sind die einzigen, die nie etwas dabei haben), in einen Becher abgefüllt, damit keiner weiß, dass man schon am frühen Nachmittag Alkohol trinkt, im Pool festzuhalten.

Das Ice Cream Social ist cool, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir melden uns vorher an und reihen uns ein. Fünf Freiwillige bewältigen die Wartenden. Zuerst bezahlt man, cash, $4 pro Person. Der zweite legt ein Stück warmen Biskuit in eine Plastikschüssel und schaufelt aus Eimern Vanilleeis darüber.

Die dritte gibt frische, in Scheiben geschnittene und gezuckerte Erdbeeren dazu, der vierte einen großen Löffel whipped topping (sieht aus wie geschlagene Sahne, ist aber eher so wie das Weiße im Schokokuss) und wahlweise Schoko- oder Erdbeersoße darüber. Bei der fünften wählt man aus vier verschiedenen Sorten topping aus.

Wir essen unser Eis nicht am Pool, denn dort sind alle Schattenplätze belegt und es ist mindestens 32 Grad warm. Wir gehen ins gut gekühlte Clubhaus. Es schmeckt herrlich!

Live Rocket Launch, Florida, day 24 (USA 2022)

Für Freitag ist ein weiterer Raketenstart der Firma SpaceX (Elon Musk) angesetzt. Die Falcon Trägerrakete bringt weitere Satelliten in den Orbit, in ca. 240 Kilometer Höhe. Sie bauen nach und nach ein riesiges Satellitennetzwerk mit dem Namen Starlink (Elon Musk) auf. Dieser soll zukünftig Internetzugang auf der ganzen Welt bieten. Während der Flutkatastrophe 2021 in Deutschland wurde mit diesen Satelliten gewährleistet, dass sich Helfer schnell über das Internet verbinden können.

Diesmal startet die Trägerrakete von Cape Canaveral aus. Das ist nur zwei Autostunden von unserem jetzigen Standort in Central North Florida entfernt. Die Trägerrakete startet Richtung Westen. Deshalb können wir die Rakete vom Campingplatz aus sehen. Sie fliegt ungefähr 24.000 Km/h schnell, bevor sie sich relativ schnell von der Nutzlast abkoppelt, um sehr schnell wieder viel langsamer zu werden. Zehn Minuten nach dem Start landet sie rückwärts auf einer automatisch angetriebenen Plattform im Meer.

Wegen des unständigen Wetters wird der Start verschoben. Eigentlich wollten wir am Lagerfeuer sitzen und bis halb elf nachts warten und dann zugucken. Zuerst fällt das Lagerfeuer aus, es ist einfach viel zu heiß. Dann fällt der Start aus, zu windig, fast stürmisch an der Ostküste. Doch das Wetter wechselt hier wirklich sehr schnell. Der geplante Start um zwanzig vor eins nachts soll stattfinden. Ich stelle mir den Wecker und schlafe eine Stunde.

Dann stehen wir zu dritt draußen, niemanden sonst interessiert es, es sind einfach zu viele Starts in den letzten Monaten. Der Kurs ist etwas weiter östlich als sonst, aber wir sehen die Rakete als kleinen, sehr hellen Lichtpunkt, bis dieser hinter den Bäumen und/oder Wolken verschwindet. Das Abkoppeln und die Landung verfolgen wir live auf dem Tablet. Faszinierend!!

Das ist der Mond.
Da kommt die Rakete!

Zum Ölwechsel mit einem Motorhome, day 23 (USA 2022)

Durch die unfreiwillige Fahrt von Georgia nach New York und wieder zurück haben wir viel mehr Meilen auf dem Tacho als gewünscht. Daher müssen wir jetzt schon zum Ölwechsel.

Mit unserem Motorhome geht es nicht in den schnellen Ölwechselstätten, deshalb machen wir einen Termin bei Camping World. Das befindet sich genau nebenan, Kay und John gehen gemeinsam zu Fuß dort hin. Trotzdem ist der nächste freie Termin erst in fünf Tagen.

Der Termin ist um neun Uhr, daher stehen wir früh auf. Wir müssen nach dem Frühstück ja noch alles sicher verpacken, auch wenn es nur um die Ecke geht. Um drei Minuten vor neun stehen wir vor der noch geschlossenen Tür, pünktliche Deutsche, aber wir sind nicht die ersten!

Innen geht es zur Service-Abteilung, dort wieder unterteilt in Service und Teile. Wir müssen ein Formblatt mit all unseren Daten ausfüllen, obwohl Kay das schon vor fünf Tagen gemacht hat. Die wurden auch aufgenommen, sind aber zwischenzeitlich im Daten-Nirvana des Computersystems verschwunden.

Wir haben unsere Adresse in Deutschland aufgeschrieben. Darren hat noch nie deutsche Angaben gehabt und versucht, unseren Straßennamen auszusprechen. Noch haben wir Spaß und alles geht gut, bis das Land eingegeben werden muss. Das System nimmt ‚Germany‘ nicht, sondern macht immer wieder ‚Virginia‘ draus. Ich schlage vor, die Adresse des Motorhome-Verleihers zu nehmen. Darren gibt mir Papier, um sie aufzuschreiben und geht zum Manager, um zu fragen, wie er Germany in die Datenbank eingeben kann. Ich bin schneller als er und wedele mit meinem Papier, doch das bringt ihn nicht dazu, zu mir zurückzukehren.

Der Manager scheint auch ratlos zu sein, denn als Darren zurück kommt, tippt er die New Yorker Adresse ein und ist froh, dass das klappt. Nachdem der Auftrag von mir unterschrieben wurde, werden Aufkleber für Windschutzscheibe und Autoschlüssel vorbereitet und noch einmal mit einem dicken Eddig per Hand mit unserem Namen beschriftet. Darren schreibt mit dem blauen Edding „waiter“ auf den Auftrag, damit die Menschen in der Werkstatt wissen, dass wir auf den Wagen warten (und sich hoffentlich beeilen). Doch die prognostizierte Wartezeit ist „a couple of hours“. Für einen Ölwechsel!

Sodann gehen wir gemeinsam zum Motorhome. Darren bringt die Aufkleber an, damit der Auftrag auch nicht verwechselt werden kann. Dann geht er einmal um den Wagen herum, um schon vorhandene Schäden zu protokollieren.

Wir werden die anschließende Wartezeit am Pool im RV-Resort verbringen und nehmen uns dafür noch frisches Popcorn von Camping World mit. Das Ganze hat inzwischen fast eine Stunde gedauert und erst nun kann der Wagen auf die Liste der zu erledigenden Aufgaben. Wir sind reichlich genervt von der Ineffizienz, mit der hier Arbeitsabläufe gestaltet werden.

Glücklicherweise ist gerade frischer Kaffee im Clubhaus fertig. Wir setzen uns in den Schatten. Laurie und John kommen mit Muffins vorbei und erzählen uns kleine Horrorgeschichten vom Umgang mit den Kundenfahrzeugen in Werkstätten. Um kurz nach elf Uhr klingelt das Telefon, überraschend schnell. Sie sind fertig mit dem Ölwechsel!

Wow! Wir machen uns wieder zu Fuß auf den Weg, raus aus dem einen umzäunten Gelände, auf dem Rasenstreifen am Zaun entlang, hinein in das andere umzäunte Gelände.

Hinten in der Mitte der Eingang zu unserem Resort, links und rechts davon unterschiedliche Wohnmobilhändler.

Am Service-Tresen ist schon alles bereit, ich muss nur die Kreditkarte durchziehen und den erledigten Auftrag unterschreiben. Dazu kommt noch eine kleine Evaluation, wie denn der Service so war. Ich schreibe auf, dass die Effizienz der Arbeitsabläufe durchaus verbesserungsfähig wäre. Doch Darren macht mich darauf aufmerksam, dass die Evaluation nur seine persönliche Interaktion mit dem Kunden betrifft.

Okay, neues Blatt, sehr gute Rückmeldung, da Darren wirklich alles tat, was er konnte und auch sehr freundlich war. Auf diese Weise erhält man als Firma natürlich immer nur positives Feedback und kann gar nicht auf die Idee kommen, etwas zu verbessern.

Nun ist alles erledigt, denke ich, doch nein! Darren wird vom Manager aufgehalten, sie haben das Öl vergessen. Nach einer kurzen Verwirrung auf allen Seiten wird deutlich, dass der Ölwechsel geschehen ist, doch das Öl taucht auf der Rechnung nicht auf. Dort haben sie es vergessen. Ich benötige eine neue Rechnung und die Werkstatt noch einmal meine Kreditkarte für die Differenz.

Nach einer weiteren Weile kommt die neue Rechnung, doch ich muss nichts extra bezahlen. Die Summe bleibt die gleiche. All dies geschieht nur, damit man die Werkstatt anschließend nicht verklagen kann, keinen Ölwechsel durchgeführt zu haben. Ich denke: „Nur raus hier!“, doch ich muss noch das Protokoll unterschreiben, dass während des Werkstattaufenthaltes keine weiteren Schäden am Fahrzeug aufgetreten sind. Ich könnte es blind unterschreiben oder noch einmal mit Darren hinaus in die Hitze (30 Grad) gehen. Ich verzichte in der Hoffnung, dass alles in Ordnung sein wird (richtig gehofft). Nach einer weiteren knappen Stunde sind wir endlich durch mit dem Ölwechsel.

Pot Luck Dinner, FL, day 22 (USA 2022)

Wir sind in diesem 55+ RV-Resort gelandet, weil Freunde von uns hier seit zwei Jahren dauerhaft wohnen, um in der Nähe ihrer Eltern zu sein. Zwischen ihrem Haus (park model) und dem nächsten sind zwei Rasenplätze frei, auf einem davon stehen wir. Nach der langen Fahrt zur Werkstatt und zurück (fünf Tage on the road) genießen wir das sorgenfreie Leben hier. Wir können Laurie und John bei allen Dingen fragen.

Sie helfen bei Problemen aus, zum Beispiel mit super glue, wenn der Rahmen der Plastiklesehilfe bricht.

Wir müssen unser Motorhome nicht bewegen, um einkaufen zu fahren, weil wir uns zu viert in deren Truck quetschen. Gut, dass die Damen „petite“ sind, so passen sie auf die hintere Bank.

Und wir nehmen an deren soziale Aktivitäten teil, die Einladung von Freunden zum cook out wird auf uns ausgedehnt. Zu diesem pot luck dinner bringt jedes Paar etwas zu essen mit. Wir tragen mit Hilfe von Lauries Backofen und Auflaufform mit einem Kartoffel-Bohnen-Tomaten-Auflauf dazu bei. Das Essen kommt auf die front porch. Die Getränke und Stühle bringt jeder selbst mit, Pappteller und Plastikbesteck wird von den Gastgebern gestellt.

Dann sitzt man in einem großen Kreis in der Sonne, trinkt alkoholfreie Getränke und viel lieber noch Bier oder Rotwein und erzählt sich die wildesten Dinge. Wir sind natürlich interessant, weil wir aus Deutschland kommen.

Etliche der Männer waren schon mal da, und wir werden gefragt, ob es noch dieses oder jenes gibt. Ob zum Beispiel immer noch Bratwurst mit einem Klecks Senf an den Bahnhöfen verkauft wird. Wir, und nur wir, bekommen ein originales Hofbräuhaus-Bier angeboten.

Und ganz plötzlich kommt ein golfcart angebraust und ein riesiges Huhn steigt aus, bewaffnet mit einem kleinen Abspielgerät, aus dem der Ententanz erklingt. Das Huhn tanzt, versucht einige der Anwesenden zum Mittanzen zu animieren und erfreut die ganze Gemeinschaft.

Nach ein paar Minuten ist der Spuk (für uns) bzw. die gelungene Unterhaltung (für die anderen) vorbei, alle applaudieren und das Huhn verabschiedet sich wieder.

Ich treffe die Frau später noch einmal. Sie fand, wir hätten, so wie wir da zusammen saßen, ein bisschen entertainment verdient. Andere sagen später, sie hätte schon zwei shots gehabt. Wie auch immer.

Nach drei Stunden ist allgemeiner Aufbruch angesagt, die Reste des opulenten Buffets werden verteilt. So haben wir noch den ganzen nächsten Tag zu essen, ohne großartig kochen zu müssen. Endlich hat auch unsere eingebaute Mikrowelle einen Nutzen für uns.

At the Farmers and Flea Market, FL, day 21 (USA 2022)

Freitags bis Sonntags ist hier „nebenan“ (man muss mit dem Auto hinfahren) ein kombinierter Farmers und Flea Market. Das Gelände ist riesig, wie eigentlich alles hier, bestimmt ein Block groß. Dahinter befindet sich ein Parkplatz von gleicher Größe.

Wir beginnen in dem Teil, der unseren Wochenmärkten zuhause gleicht, allerdings ist hier alles überdacht. Wir wollen frisches Gemüse einkaufen. Es gibt aber auch Abteilungen mit Pflanzen und Büschen für den Garten.

Die tropische Jackfrucht (jack fruit) wird auch hier im subtropischen Klima angebaut und wird überwiegend für südostasiatische Gerichte, für Currys oder zum Einlegen genutzt. Sie sieht ein bisschen merkwürdig aus. Ich habe lieber Ananas und Melone probiert.

Diese Salate werden ohne Erde gezogen, sondern auf einem Substrat in einer Art Aquakultur. Auf diese Weise kann man enorme Mengen an Wasser einsparen. Arugula ist Rucula.

Honeybells sind Saftorangen aus Florida, die genau jetzt reif und zu kaufen sind.

Das Obst und Gemüse wird entweder per Stück bezahlt, oder per box/ basket. Nirgendwo sind hier Waagen wie bei uns zu sehen. Es gibt aber auch Märkte, auf denen abgewogen wird.

Frische Meeresfrüchte werden beim Obst und Gemüse verkauft, sie liegen in geschlossenen weißen Styroporkästen. Es gibt sicherlich auch noch andere typische Wochenmarktprodukte hier, das Gelände ist einfach zu unübersichtlich, und unser Kühlschrank ist bereits voll. Wir gehen in den Teil, der uns an die großen „Polenmärkte“ links und rechts der deutsch-polnischen Grenze erinnert.

Hier gibt es eigentlich alles, sogar Ausstellungen für Badezimmer, Küchen und Laminatfußböden. Das meiste sind eher billig hergestellte Artikel aus China. Man könnte sogar Schwerter kaufen. Und, aber da gehen wir bestimmt nicht hin, nicht nur, weil es dort sehr voll ist, es gibt Stände, an denen es jede Menge Trump-Devotionalien zu kaufen gibt.

Zwischendurch gibt es Stände, an denen Gewürze, eingelegte Früchte oder auch selbst hergestelltes „Kunst“handwerk verkauft wird.

Von den gebrauchten Büchern und Filmen aus kommen wir in den richtigen Flohmarkt-Teil. Hier finden sich all die Dinge, die niemand mehr kaufen möchte, auch nicht hier. Dieser Teil ist sehr deprimierend. Man mag nicht einmal genauer hinsehen, geschweige denn fotografieren.

Wir haben einen Eindruck gewonnen, obwohl wir nur einen Bruchteil abgelaufen sind und möchten gehen. Dieses Schild weckt unser Interesse, da es innen angebracht ist.

Man darf kein geöffnetes Bier oder Ähnliches mit hinaus nehmen (Es gibt innen Stände, an denen Alkohol verkauft wird.). Die Gesetzgebung geht davon aus, dass man mit dem Bier direkt zum Auto geht, losfährt und während der Fahrt trinkt. Das gilt auch für Mitfahrende, auch die dürfen keinen Alkohol im Auto trinken. Und deshalb darf man es auch nicht im Freien trinken. Ist doch logisch. Der normale Amerikaner ist im Freien nicht ohne sein Auto denkbar!

The Villages, FL, day 20 (USA 2022)

Wir machen einen Ausflug in einen Ort nebenan, der The Villages heißt. Genau genommen sind es Siedlungen, die keinem Ort angehören, aber bei staatlichen Zählungen als Zähleinheit gelten. Unsere Freunde beschreiben sie als Disney World für Erwachsene, noch wissen wir nicht genau, was das bedeuten soll. Wir fahren zuerst durch die Wohnbebauungen. Es ist alles sehr, sehr ordentlich, gestutzte Hecken, gestaltete Rabatten. Die Häuser sind meistenteils groß und umgeben von Golfplätzen. Wahrscheinlich ist es eher anders herum, die Golfplätze sind von den Häusern umgeben. Hier wohnen ca. 130.000 Menschen und es gibt 55 Golfplätze.

Um hier wohnen zu dürfen, muss man 55 Jahre oder älter sein und noch agil. Denn sie werben damit, dass man sein Leben lang for free Golfen kann. Yeah! The Villages wurde angelegt als eine riesige Rentnerwohnanlage. Und riesig meint riesig, die Landmasse, die hier bebaut wurde, ist größer als die von Manhattan! Alles ist hier angelegt für die Bedürfnisse alter Menschen. Die 17 neighbourhoods sind umgeben von Einkaufszentren, Ärzten und Pflegestationen. Letztere sehen aus wie Hotels, die Geschäfte werden hinter Fassaden versteckt, die sich der übrigen Bebauung anpassen.

Neben den Straßen für Autos gibt es (inklusive Überführungen und Tunnels) extra Fahrspuren für die allgegenwärtigen golfcarts. Sie haben sogar eigene Brücken, um die US Highways zu überqueren.

Und dann sind da insgesamt drei town center, Bereiche, die wie eine Innenstadt einer amerikanischen Kleinstadt aufgemacht sind.

Wir fahren nach Lake Sumter Landing. Hier erinnert die Bebauung an die Südstaaten. Alles ist sauber, ordentlich und irgendwie unwirklich. Die Gebäude sind neu, aber auf alt gemacht.

Der zentrale Platz ist umgeben von Häusern, an denen Plaketten die Geschichte des Gebäudes erzählen. Diese Geschichten sind alle fake, historische Fakten aus der näheren oder weiteren Umgebung verwoben mit ausgedachten Menschen und deren Leben. Inhaltlich ist alles so gestaltet, dass ökonomischer Erfolg immer dominiert, und es handelt sich dabei immer um weiße Menschen. „White washing“ von Geschichte, keine Konflikte, keine Sklaverei, keine Ureinwohner, keine …; nichts davon wird thematisiert. Und das spannende daran ist: Es kümmert niemanden. Wir haben es ausprobiert: Entweder halten die Menschen die Plaketten für die Wahrheit, immerhin steht ja als Autor Lake Sumter Landing Historical Preservation League drunter. Oder sie wissen, dass alles Fake ist und sagen, so what, let‘s have fun.

Selbst der namensgebende See ist gar kein See, sondern eine Art Überlaufbecken für starke Regenfälle bei Tornados oder Hurrikans. Die Boote darauf liegen dort nur zur Deko.

Alles ist dafür angelegt, dass die RenterInnen fun haben, sei es sportlich, sozial oder durch sonstiges entertainment. Nichts soll ihren wohlverdienten (und teuer erkauften) Ruhestand stören. Daher auch die Altersbeschränkung auf 55+.

In wenigen speziellen Familienbereichen dürfen auch Kinder wohnen, das sind dann die Kinder von Angestellten. Menschen unter 19 Jahren dürfen sich nirgendwo aufhalten, es sein denn, es sind die Enkel von Bewohnern. Aber auch die dürfen ihre Großeltern maximal 30 Tage im Jahr besuchen.

Jetzt können wir uns so ungefähr vorstellen, was mit Disney World für Erwachsene gemeint sein könnte. Es kommt uns faszinierend und abstoßend zugleich vor.

Im Toojay‘s Deli haben wir dann auch noch fun bei Kaffee und Kuchen. Letztere heißen Rugalach, man ordert immer drei in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Die Kellnerin „Hi, my name‘s Sonya, I‘m so glad that I can serve you!“ verwechselt dann auch noch die Teller und braucht lange, um den Kaffee nachzufüllen. But yeah, we‘re having fun!

Swim or repend, day 19 (USA 2022)

In dem RV-Resort, in dem wir uns gerade befinden, gibt es einen großen Pool. Wir wurden schon im Vorwege von den Freunden gefragt, ob wir Badeanzüge dabei haben. Haben wir, denn wir wollen ja noch in die Karibik. Irgendwo zwischen Pennsylvania und Virginia, nachdem wir das zweite Mal in Peekskill waren, fiel mir ein, dass die Badeanzüge im „Kreuzfahrtkoffer“ liegen, letzterer steht im Lager in Peekskill. Wir haben aktuell also keine Badeanzüge dabei. Das ist irgendwie doof, denn die Temperaturen in Florida ohne Pool sind nicht so gut vorstellbar.

Also entscheiden wir uns, auf dem Weg in den Süden in Fort Mill, südlich von Charlotte, bei einem Goodwill Thrift Store anzuhalten, um nach Badeklamotten zu gucken. Der Laden ist groß, das Angebot ebenfalls, die Kleidung ist nach Farben sortiert.

Es gibt einen ganzen Kleiderständer mit swimwear. Kay findet schnell eine Badeshorts. Unsere Badehosen sind hier nicht gern gesehen bis unerlaubt. Man nennt sie scherzhaft auch banana hammock, Bananenhängematte.

Beim genaueren Hinsehen gibt es allerdings nur drei Badeanzüge für Damen. Alle anderen Kleidungsstücke entpuppen sich als Kleidchen, die man über dem Badeanzug trägt. Einer ist sehr abgetragen, der andere Neuerer, aber eventuell ein bisschen zu klein. Der dritte ist neu, in einem fragwürdigen Design, dafür in Größe L, also vielleicht etwas zu groß. Umkleidekabinen finden wir in diesem Laden nicht. Man kauft und darf es dann 30 Tage lang zurückgeben, falls es einem doch nicht gefällt oder es nicht passt. Einige Frauen probieren Oberteile oder Jacken am Ständer über ihren anderen Sachen an. Das geht mit Badeanzügen natürlich nicht.

Wir nehmen kurzerhand alles (ja, es gab noch andere Dinge dort, die uns gut gefielen) mit in den Camper und nutzen unser Badezimmer als Umkleidekabine. Der als eventuell zu klein vermutete Badeanzug passt, der andere in Größe L hat anscheinend ein verkehrtes Etikett eingenäht bekommen. Das war noch nicht einmal M.

Ich gehe mit Kassenbon, Badeanzug und passendem Wechselgeld zurück in den Laden und muss mich erst einmal wieder in die lange Schlange an der Kasse anstellen. Die junge Frau an der Kasse glänzt durch zwei Zentimeter lange aufgeklebte Wimpern („Walmart-Raupen“ sagt Laurie dazu) und drei bis vier Zentimeter lange hellgrüne Fingernägel. Sie hat eine Technik entwickelt, wie sie die Kasse trotz der Fingernägel bedienen kann. Sie ist allerdings nicht schnell und wahrscheinlich auch nicht so helle, denn sie hat kein Wechselgeld, sprich Münzen, in der Kasse. Andere Kassen, es sind insgesamt vier, haben vielleicht Wechselgeld, sie weiß es nicht so genau. Und sie kommt auch gar nicht auf die Idee, bei ihrer Kollegin danach zu fragen.

Glücklicherweise macht die Frau, die mir vorher das Rückgabeprocedere erklärt hat, eine weitere Kasse auf. Ich stelle mich an, gebe ihr Bon und Klamotte zurück und starte damit, ihr meinen Wunsch nach einem größeren Geldschein zu erklären, den ich gerne hätte, wenn sie mein passend abgezähltes Wechselgeld nehmen würde. Sie unterbricht mich, um mir wiederum zu erklären, dass ich zwar die Sachen zurückgeben kann, mir dafür aber etwas anderes im Laden aussuchen muss.

Witzig! Ich fühle mich ein wenig auf den Arm genommen, gehe dann aber zu den Kleiderständern mit den Pullovern und finde auch einen, der mir gefällt. Ich muss nur noch 48 Cent dazu geben. Wie gut, dass ich einen Dollarschein dabei habe. In der Zwischenzeit ist wieder nur die Kasse mit den grünen Fingernägeln geöffnet. Ich müsste also den ganzen Dollar zuzahlen. Das möchte ich inzwischen aber schon aus Prinzip nicht mehr machen.

Glücklicherweise macht wieder eine Kasse auf, die über Wechselgeld verfügt. Das habe ich bei den Kunden vor mir gesehen. Nun würde ich gern Badeanzug gegen Pullover tauschen, doch das darf die Kassiererin nicht tun. Sie muss per Telefon die Managerin rufen. Diese kommt, tippt alles ein und informiert mich, dass ich ihr nun 48 Cent schulde. Ich gebe ihr meinen Dollar, sie fragt die Kassiererin, ob sie Wechselgeld in der Kasse hat, was diese bejaht. Die Schublade geht auf und ich bekomme zwei Quarters (50 Cent) zurück und muss das auf einem zweiten Kassenbon quittieren. An jeder Kasse hängen Aushänge, dass es eine nationwide coin shortage, also zu wenige Münzen gibt. Daher behalten sie die fehlenden zwei Cent ein.

Insgesamt bin ich einigermaßen genervt. Als Wiedergutmachung erwähne ich deshalb auch nicht, dass sie ursprünglich nur einen statt zwei Badeanzüge abkassiert haben. Sie hatten unterschiedliche Farben, sie hingen jeder auf einem Kleiderbügel, diese werden gezählt, ich hatte drei Teile. Wenn man die beiden unterschiedlichen Farben nicht erkennen kann und auch bei den Kleiderbügeln nicht bis drei zählen kann, dann tut es mir herzlich Leid. Je ne regrette rien! Hauptsache, ich kann jetzt auch in den Pool.