Grande Katastrophe!!!

In genau 4 Wochen starten wir. Das ist soweit sicher. Aber womit??

Der VW-Bus hat noch TÜV bis 2/2016. Da werden wir aber noch unterwegs sein. Deshalb war er jetzt in der Werkstatt, damit festgestellt werden kann, was denn so gemacht werden muss, um jetzt schon die TÜV-Plakette zu erhalten. Das Ergebnis ist niederschmetternd: eigentlich alles! 😭 Und für so viel Geld, dass es sich gar nicht mehr lohnt. Und in die schottischen Highlands lässt uns unser Werkstattbesitzer mit dem Bus im jetzigen Zustand auch nicht fahren, viel zu gefährlich. 😱

Nun sitzen wir seit Freitag vor dem Computer und suchen nach bezahlbaren Alternativen. Leider ist ein gebrauchter T4 ein sehr begehrtes Modell und entweder a) sehr, sehr teuer oder b) mit hoher km-Laufleistung und immer noch teuer oder c) schon älter und auch teuer oder d) günstiger, dafür reparaturbedürftig!

Diese Woche wird also bestimmt sein vom Angucken und Vergleichen verschiedenster Alternativen. Heute ist der erste Bus schon durchgefallen: zu sehr Wohnmobil, zu schmale Schlafstatt.

 

This is definitely a catastrophe: the Green Thing didn’t pass it’s presentation for inspection. They detected so many defects that the repair costs would be far too high regarding the car’s age and appearance. 😭 And on top: even now (the car’s got it’s number plate licence til February next year) our mechanic wouldn’t allow us to travel through the Scottish Highlands with it, too dangerous. 😱

We’re trying to find an alternative, but the used cars are demanded, so they are really expensive the younger they are and the lower the mileage is. 

We’ll spend the week inspecting some of the internet offers we found in real life. The first one today failed: too much of a mobile home with a too narrow bed.

13 Tage Kreuzfahrt zurück

Yes, yes, yes!! Wir kommen auch wieder zurück aus den USA, auf ähnlich komfortable Weise wie auf der Hintour: 13 Tage Kreuzfahrt mit der „Navigator of the Seas“ von Fort Lauderdale über die Azoren, Portugal, Spanien, Frankreich zurück nach Southampton/GB!

Gerade eben gebucht! Das bedeutet, dass wir Mitte Mai nächsten Jahres wieder in Europa sein werden. Besonders erfreulich, dass die Planung geklappt hat: Unser Schiff auf der Hintour soll ja zukünftig in der Karibik eingesetzt werden, genauso wie die Schwesterschiffe. Nach und nach tauscht die Reederei Royal Caribbean dann die kleineren Schiffe (Es gehört immer noch zu den größten Kreuzfahrtschiffe der Welt 😉.), die jetzt noch in der Karibik sind, aus und lässt sie nach Europa fahren, um sie dort im Mittelmeer, auf der Ostsee oder an Norwegens Küste fahren zu lassen.

Und auf diese Weise können wir viel mehr Gepäck transportieren als mit dem Flugzeug. Außerdem ist es viel bequemer.

navigator_of_the_seas

Just booked the cruise back from USA to England: we’re sailing with the „Navigator of the Seas“ from Fort Lauderdale back to Southampton, via the Azores, Portugal, Spain and France, starting May 8th 2016. So we’ll be back in England on May 21th to do the second part of our exploration of the British Isles.

 

Nur noch 59 Tage / 59 days to go

Nun wird es langsam ernst und neben den ganzen Vorbereitungen und Planungen schleicht sich schon manchmal ein Gedanke ein: „Mensch, was haben wir uns da bloß vorgenommen? Ein ganzes Jahr unterwegs zu sein, kein festes Haus, in das man sich mal zurück ziehen kann. Nur wir beide.“

Da kam das folgende Zitat von Rainer Maria Rilke genau zur rechten Zeit: „Wenn die Sehnsucht größer als die Angst ist, wird Mut geboren. Ohne Sehnsucht machen wir uns nicht auf den Weg.“

Also: in 59 Tagen sind wir dann auf’m Weg into the blue!

Sometimes fear pops up: just the two of us, a year far away from home. Then, right in time, came along a good quotation by Rilke, which I couldn’t find in English, so maybe it isn’t by him at all. Never mind, it says: if longing gets bigger than fear, courage is born. We wouldn’t start on our way into the blue without longing. So: 59 days to go!

Probefahrten

Es war nun nicht so, dass sich in Sachen Sabbatjahr-Planung nichts getan hat. Wir haben inzwischen ein bisschen geprobt, nur leider in offline-Regionen.

Am vorletzten Wochenende waren wir auf Pellworm. Der Bus blieb allerdings auf Nordstrand stehen.

Nordstrand „Schau mal, gleich sehen wir so große Seehunde!“ Aber die blieben ihrer gleichnamigen Bank einfach fern, als wir mit dem Schiff daran vorbei fuhren 😒.

Und über Himmelfahrt haben wir dann das Campen mit dem Bus ausprobiert und sind über Nordfriesland nach Rømø/DK gefahren. In Nordfriesland haben wir den Bus auf einem öffentlichen Parkplatz in Südwesthörn abgestellt. Das war zunächst ein merkwürdiges Gefühl. Man hörte nur den Wind und das Blöken der Schafe und genoss die Lightshow der vielen Windkraftanlagen.

Südwesthörn Frühmorgens verwechselten die Vögel den Bus (ist ja auch grün) mit der dahinter liegenden Hecke und weckten uns mit ihrem Getrappel auf dem Dach. Der frische Kaffee fiel dann aus, weil wir für den Gaskocher zwar die Kartuschen, aber kein Feuerzeug bzw. Streichhölzer mitgenommen hatten. In Süderlügum gab es dann beides: Kaffee und ein Feuerzeug.

Auf Rømø fanden wir einen ruhigen Campingplatz und konnten das Aufbauen des Zeltes (nicht so schwer) und das Rangieren des Busses (ziemlich schwierig, den genau im richtigen Abstand vor die Öffnung zu bekommen, so dass das Zwischendach auch ans Auto passt und die Schiebetür sich noch öffnen lässt) üben.

Römö Camping Diesmal gelang das Kaffee kochen dann ganz einfach ohne Feuerzeug, man musste nur den Schalter ganz nach links drehen! Dafür haben wir nun ein Reisefeuerzeug, falls wir für die Gemütlichkeit auch mal eine Kerze anzünden möchten.

Das Schlafen im Bus war bequem, aber sehr kalt! Nun wissen wir, dass wir noch mehr Wolldecken und Fleecepullis einpacken müssen. Mann, waren das kalte Nächte!!!

Römö Strand Tagsüber war es auch nicht wirklich warm. Dafür entschädigt der fast unendlich große Strand auf Rømø mit Bernsteinfunden und tollen Fotomöglichkeiten.

 

We did a little test camping trial with The Green Thing in the most northwestern part of Germany, where we stood next to the North Sea on the safe side of the dyke, trying to find out, how comfortable our „bed“ in the van is (acceptable), see photo 2. Morning started early because the birds thought that our Green Thing was part of the hedges behind it and landed on our roof top. And then there was no fresh coffee! We had coffee, water, a coffee maker, a gas cooker with a full cartridge, but no lighter nor matches!! So we had to buy one in the next village, where we got hot coffee, too. We drove to Denmark onto the nice island of Rømø, where we found a nice and quiet campsite. There we tried to set up the tent (which was easy) and to park the van next to it (which was difficult, because we had to match tent and van, so that we could get in and out the van via the tent), see photo 3. But the coffee was good and we could make it without our new lighter: You just have to turn the ignition into the right position! Well, we can use the lighter to light a candle to have a bit of „Gemütlichkeit“ on the campsite.

But it was really, really cold, we definitely have to pack more woollen blankets and pullovers for the big journey.  

The Green Thing

Nun kommt endlich das schon in einem früheren Beitrag angekündigte Foto von unserem T4-Bus, mit dem wir durch GB fahren werden. Nachdem wir schon zwei schmale Dachboxen über eBay-Kleinanzeigen bekommen haben, kam heute endlich der Dachgepäckträger dazu. Wir hatten zwar einen geliehen bekommen, aber leider war der nicht sicher genug zu befestigen. Beim kräftigen Ziehen an dem Teil bewegte es sich. Das ist uns zu riskant. Wir wollen ja keine Schafe in Schottland durch umherfliegende Dachboxen ums Leben kommen lassen 🐑.

T4

Well, this is our Green Thing (named by our English friends while trying to identify the colour of the car on a photo). With this car, it’s not a van camper but we can sleep in it, we will explore the British Isles. We got the roof racks today. We already had a pair, which didn’t fit properly. So we were afraid, that we would kill some sheep in Scotland with the „coffins“ darting into them 🐑.

Does anybody know the correct expression for the thing on the racks, you can see in the photo? Please comment. 

Wohnen in New York

Nächstes Jahr werden wir für mindestens einen Monat in New York wohnen! YEAH!!!

Naja, in der Nähe zumindest, auf der anderen Seite des Hudson, in Kearny. Wir haben die Bestätigung bekommen für ein kleines, aber dafür auch ins Budget passende Studio mit eigenem Eingang. Auch von dort aus sind es nur gute 30 Minuten bis nach Manhattan. Nun wollen wir mal sehen, wie lange wir denn dort bleiben werden, auf jeden Fall den ganzen Monat April. Damit endet dann auch der Amerikapart unserer Reise. Wir suchen nun noch nach einem Schiff, das uns im Mai wieder nach England bringen wird.

 

Living in New York, well, on the other side of Hudson River, in Kearny. YES!!! We found a nice little studio there,  fitting into our budget and, even from there, only half an hour with public transport into Manhattan. So we will live there in April next year, maybe even longer. That will be the end of the American part of our journey. Now we’re looking for a ship, which will bring us back to England in May. 

 

Yes, we can …

… travel to the United States!!

Gestern war der Interviewtermin in der amerikanischen Botschaft in Berlin. Das ganze war dann schon ein bisschen surreal:

Morgens um 4 Uhr aufgestanden, 4 Stunden Hinfahrt, 4 Stunden in Berlin, davon 4 Minuten das tatsächliche Interview und 4 Stunden Rückfahrt.

Die Sicherheitsbestimmungen sind hoch, nicht einmal eine Handtasche darf mit hinein. Also alles notwendige in die Jackentaschen gestopft, zurück zum Auto, um die Tasche einzuschließen und wieder hin zum Gebäude. Gut, dass wir das Auto dabei hatten, sonst hätten wir die Tasche in der nahen S-Bahn-Station in ein Schließfach geben müssen, so wie die Frau vor uns in der Schlange. Und dann waren alle officers unglaublich nett und freundlich und zu Scherzen bereit!

Uns erwartete anschließend ein Warteraum mit ca. 35 Personen, die vor uns dran waren und 2, die noch nach uns kamen. Das hieß also warten, ca. 1 1/2 Stunden, die wir mit dem Ansehen eines Werbevideos mit den Vorzügen der USA verbrachten. Nach und nach leerte sich der Raum, bis tatsächlich nur noch wir da waren. Hatte das etwa was zu bedeuten?? Das Interview war dann relativ unspektakulär: Warum wollen wir da hin? Was machen wir beruflich? Sind wir verheiratet und haben wir Kinder? Das war’s. Und auch die Änderung unserer Einreisedaten war nicht interessant. Ehe wir uns an die Interview-Situation gewöhnt hatten, waren wir schon wieder draußen.

Nun kommt das Visum in den nächsten Tagen per Post und ist dann, wenn wir uns nicht verhört haben, 10 Jahre gültig! Ha!! Nun sind wir also berechtigt anzureisen, hoffentlich dann auch tatsächlich einzureisen. Aber davon gehen wir jetzt aus und beginnen die Feinplanung für Amerika.

 

We’ll get our visas for the USA! Yesterday we went to Berlin, driving for 4 hours, waited for 1,5 hours inside the embassy, had coffees before and after the appointment in a nearby cafe, driving the whole way back for 4 hours again. And the actual interview was approx. 4 minutes long. Wow! A twelve-hours-daytrip for four minutes. But: We’ll get the visas in the next few days and they will allow us to travel to the USA anytime the next ten years, if we understood the officer correctly.

Hurra, es ist fertig! – Anthem of the Seas

Letztens kam eine Sendung im TV über die Meyerwerft in Papenburg. Dort wird ja „unser“ Schiff gebaut, mit dem wir Ende Oktober über den großen Teich schippern werden, um unsere Reise in den USA fortzusetzen. Wir werden mit der „Anthem of the Seas“ von Southampton über die Karibik und die Bahamas nach Fort Lauderdale fahren. So kommt die Seele zeitnah mit und außerdem auch noch sehr luxuriös. Nach 3 Monaten im VW-Bus auf Campingplätzen kommt das wahrscheinlich ziemlich gut  🙂

Aber schaut mal hier:  http://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/medien/presseticker/pressemitteilung_detail_20184.jsp

Das Schiff ist fertig, die Emspassage geschafft und schon ist es in der Nordsee! Wie schön. Und falls ihr euch das Ganze genauer ansehen möchtet: http://www.royalcaribbean.de/schiffe/anthem-of-the-seas.htm

Nur einige Stichworte, was so an Bord sein wird: das Broadway-Musical „We will rock you“, Jamie Olivers erstes Hochsee-Restaurant, Sky Diving, eine Glaskapsel in 90m Höhe mit 360° Rundum-Blick.

YEAH!!!

At the end of October we’ll cross the Atlantic from Southampton to Fort Lauderdale via the Caribbean and the Bahamas. That will be a great and very luxurious cruise – and a nice treat after living in a small camper for three months. The ship will be the „Anthem of the Seas“, which was build in Germany recently on the Meyerwerft in Papenburg. 

Click on the first link above and you’ll find the press information about the passage through the Ems, a river which is just a few centimeters wider than the ship. It’s always fascinating that their ships reach the North Sea without a single scratch.

The 2nd link shows you the interieur and the features on board. Just to name some of the attractions: „We will rock you“, the broadway musical with the music of Queen, Jamie Oliver’s first restaurant on a High Sea ship, … just explore their website on your own. Here’s the English version: http://www.royalcaribbean.com/quantumoftheseas/meet-the-ship/ 

Don’t be too jealous!