Die letzten beiden Tage mit Landgängen fordern ihren Tribut: Wir schlafen morgens länger, wir schlafen über Mittag, wir ruhen am Nachmittag. Draußen ist es sonnig und warm, aber sehr, sehr windig. Wir gehen später noch auf Deck 15 einmal ums Schiff herum, aber vorne ist wegen des starken Windes schon gesperrt.

Das Softeis, das es auf dem Pooldeck gibt (orangener Sonnenschirm), müssen wir sehr schnell essen, bevor es uns wegweht! Auch der Zugang zum Außenbereich auf Deck 5 ist für Gäste komplett gesperrt.
Nach dem wieder sehr guten Abendessen (Lachs und Weißwein für mich, Kay bleibt beim Curry und dem Heineken Bier) schauen wir uns zwei sehr unterschiedliche Shows an.

Zunächst sehen wir Spectra‘s Cabaret im Two70 (im Bug), sehr spektakulär, jede Menge Videoprojektionen auf dem gesamten Hintergrund und den beweglichen Schirmen davor in der Mitte. Dazu kommen der Conférencier und Sänger Spectra, zwei Sängerinnen, zehn Tänzer und Tänzerinnen sowie ein Saxofonist und eine Percussionistin zusätzlich zur Musik aus der Konserve.

Alle Personen wechseln häufig ihre Kostüme und die Plätze auf den vielen beweglichen Bühnenelementen. An drei Stellen befinden sich Lifts in den Bauch des Schiffes, wo alle Menschen mal auf- oder auch wieder abtauchen. Wir verleben eine sehr beeindruckende Dreiviertelstunde.
Zwei Stunden später sitzen wir im Royal Theatre, um die Show The Gift zu sehen. Das Setting spielt im viktorianischen England, Kulissen und Kostüme sind sehr steampunkig gestaltet. Sowohl Bühnenbild, als auch Effekte und Gesang sind herausragend gut. Wir fühlen uns wunderbar unterhalten.



Morgen geht es wieder an Land, wir segeln weiter nach Süden und werden dann die Kanarischen Inseln erreicht haben.