Superfrucht am Wegesrand (DK, August 2023)

Die Wetterlage ändert sich hier an der Ostsee Süddänemarks wirklich schnell. Die ersten Brombeeren sind reif und warten auf uns. Die ersten konnten wir schon vor einer guten Woche probieren.

Nun warten wir auf trockenes Wetter, das auch prompt wieder da ist, inklusive Sonnenschein. Los geht’s, ab an die Hecken.

Es sieht so aus, als wären vor uns schon Pflücker:innen aktiv gewesen. Aber es kommt doch nach kurzer Zeit eine erkleckliche Menge in unserer Sammeldose zusammen.

Es ist genug, um unseren Tagesbedarf an Mangan (wichtig für Knochen und Bindegewebe) und Magnesium (wichtig für Muskel- und Nervenfunktion) zumindest an diesem Tag zu decken. Wir können uns wieder auf den Rückweg zum Wohnwagen machen.

Kurz darauf sind die Brombeeren, befreit von sichtbarem Grün, schon im Topf. Das eine oder andere winzig kleine Tierchen wird wohl noch mitgekocht. Das ist der blutbildenden Funktion der Brombeeren sicherlich nicht abträglich.

Nach ungefähr zehn Minuten Kochzeit sind wohl auch alle eventuellen Spuren eines Fuchsbandwurms abgetötet. Die Beeren selbst sind recht fruchtig (sie enthalten auch noch reichlich Vitamin C und Kalzium), etwas Rohrzucker und Ahornsirup zum Abrunden des Geschmacks sind notwendig.

Das Ergebnis, als Soße auf Pfannkuchen, ist ein Gedicht! Das Enkelkind möchte am liebsten „alle hundert Pfannkuchen“ alleine verspeisen. So viele werden es dann leider doch nicht.

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