
Am Vorabend des letzten Konferenztages steht eine Exkursion auf dem Plan. Wir starten am Griesplatz. Auf unserem kleinen Fußmarsch dahin kommen wir an dieser Steinsäule mit einer Sandsteinfigur Ecce-Homo vorbei. Sie wurde 1680 als Pestvotivdenkmal errichtet.
Der Reisebus bringt uns in die das Grazer Becken im Süden umgebenden Hügelketten. Hier im Sausal steht Weinanbau, Obstbau, Maronen- und Kürbisanbau im Vordergrund. Bis wir die ersten Ölmühlen sehen, in denen das leckere grüne Kürbiskernöl hergestellt wird, sehen wir aber auch hier überwiegend Maisfelder.

Immer schmaler werdende Straßen führen uns schließlich durch Sankt Nikolai im Sausal und noch ein kleines Stückchen höher, bis wir unser Ziel erreichen.
Wir kehren in eine Buschenschank ein. Buschenschank ist kein Schreibfehler, sondern die österreichische Version der Straußi, die wir schon im Süden Baden-Württembergs kennengelernt haben.

Das Anwesen der Familie Pichler ist sehr groß. Die Weinstöcke umschließen den Garten, in dem man gemütlich unter Obstbäumen sitzt und den Wein gleich vor Ort genießen kann, bevor man ihn im riesigen Hofladen flaschenweise kaufen und mit nach Hause nehmen kann.

Im Garten sind für uns die Tische zu einer langen Tafel zusammengeschoben worden.
Und dann wird aufgetischt!

Fisch und eingelegtes Gemüse, Wurst, Schmalz und Sülzen, Käse und Käsezubereitungen, dazu leckeres Brot und natürlich Weißwein oder Traubensaft. Alles selbst hergestellt! Zum Nachtisch gibt es noch drei verschiedene Kuchen, bevor wir genudelt wieder in den Bus steigen und nach Graz zurückkehren.