Für den nächsten Vormittag sind Regen und Gewitter angesagt, also werden am Abend vorher die Wände des Vorzeltes geschlossen. Der Regen ist jedoch noch nicht da, als wir aufstehen und im Zelt herrscht wieder bullige Hitze. Die „Fenster“ werden wieder geöffnet, damit wir im Vorzelt frühstücken können.
Bald danach beginnen die Nachbarn, die beim Abbau sind, sich hektischer zu bewegen. Die können schon die Gewitterwolken sehen, die von Westen auf uns zukommen. Wir schließen die Fenster wieder und holen die restliche Wäsche von der Wäscheleine herein.

Dann beginnt auch schon der Regen, mit Macht! Plötzlich ruhen Auf- und Abbau um uns herum, alle verziehen sich in die Autos oder Vorzelte.
Nach zehn Minuten ist alles vorbei, der Regen stoppt, das Donnergrollen ist nur noch von weitem zu hören. Wir öffnen alle Fenster im Wohnwagen und Zelt wieder, aber von kühler Luft ist noch nichts zu merken.

Eine Stunde später kommt noch einmal richtig viel Wasser herunter. Das Spiel beginnt neu: alle Fenster wieder zu, im Vorzelt sind Gespräche nur schreiend möglich, so laut prasselt es auf‘s Dach.
Wir ziehen die Mittagsstunde vor und lassen uns von den Regentropfen, die auf das Dach schlagen, in den Schlaf lullen.

Danach wird es hier tatsächlich wesentlich kühler und der Wind frischt ordentlich auf.

Nach einer Stärkung mit Zimtteilchen und Kaffee treten auch wir den Heimweg an.