Let‘s cruise – Abreise, Teil 1: Baltimore – Reykjavik (April 2023)

Wir hatten im Vorwege ground transportation gebucht und waren gespannt, wie das klappen wird. Sehr gut! Nach einem letzten ausgiebigen Frühstück geht es zügig von Bord, zügig durch die Kontrollen, die Koffer stehen in der Halle bereit, die bestellten Minibusse vor der Halle auch. Alles geht so schnell, dass ein letztes Foto vom Schiff nur noch aus dem Auto heraus möglich ist.

Um 10 Uhr vormittags sind wir bereits im Flughafengebäude und nutzen das wlan aus, lesen, spazieren herum und warten, dass die Zeit vergeht. Die Koffer werden wir leider erst ab 16 Uhr los. Das macht einem möglichen kurzen Ausflug in die Stadt hinein unmöglich.

Es ist unglaublich ruhig und sauber in diesem Teil des Flughafens, international departures sind an den heutigen Tag nicht so nachgefragt. Beim Aufgeben der Koffer, es sind vier Schalter offen, wir sind die ersten in der Warteschlange, geraten wir nicht nur an den neu Anzulernenden und den leeren Drucker für die Bordkarten. Wir lernen auch, dass die Kennzeichnung unserer Ausweise DEU lautet, der Mann hat solche noch nie in der Hand gehabt. Es dauert alles etwas länger, aber wir haben ja nichts weiter zu tun.

Die Ausweiskontrolle und die Sicherheitskontrolle gegen dann so schnell wie noch nie, trotz Verzögerung beim Fotografieren des Gesichts und Ausziehen der Schuhe. Nach weniger als einer halben Stunde sind wir durch mit allem. Bevor wir zum concourse E gehen, holen wir uns etwas warmes zu essen und zu trinken. Die Wasserflaschen können wir am Wasserspender auffüllen.

Wir laden im Wartebereich noch etwas Strom in unsere Geräte und schon geht das Boarding los. Wir können den Flughafen BWI nur wärmstens empfehlen, es kommt uns vor, als würden wir uns schon wieder in Europa befinden.

Während des Fluges kommt es wieder zu Turbulenzen, sodass wir nicht zwischendurch aufstehen dürfen. Das superbequeme Nackenhörnchen, das ich mir gerade auf dem Flughafen gekauft habe, harmoniert nicht so gut mit den steilen Lehnen, wie schade. So ziehen sich die ersten sechs Stunden Flug sehr in die Länge.

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