Caribbean Cruise, day 5, at sea, Caribbean, here we come (April 2023)

Wir sind inzwischen in der Karibik angekommen. Es ist warm, zwar immer noch sehr windig, aber eben auch sehr warm. Der Pool wird geöffnet, sobald die life guards ihre Schicht beginnen.

An der tiefsten Stelle ist der Pool 1,70 Meter tief, geschwommen wird nicht, alle stehen im Wasser herum, außer in den vielen whirlpools. Dort sitzt man. Die meisten Amerikaner können nicht schwimmen. Daher müssen die life guards, in Schwimmweste und mit einem Rettungsbrett unter dem Arm am Rand stehen. Sie stehen immer, sitzen ist keine Option. Und sie müssen dort auch stehen, wenn niemand im Wasser ist, how boring! Aber es könnte ja jemand kommen, hineinsteigen und ertrinken.

Wir sitzen auf dem Pooldeck im Schatten und lesen. Die anderen bevölkern die Liegen rund um den Pool und lassen sich so langsam knusprig rot braten. Unsere Cruise Director nennt das am Abend „crispy lobster“! Heute hätten wir eigentlich auf Antigua sein sollen. Unser gebuchter Ausflug dort hätte uns an drei unterschiedliche Strände zum Baden geführt, what a pity, dass die Sturmfront dazwischen kam.

Das Geld wurde schon auf unser Bordkonto zurückgebucht. Da das Geld bereits ausgegeben war, wird ein Teil heute beim Bingo aufs Spiel gesetzt. Wer weiß, vielleicht ist das Glück uns hold, und wir gewinnen noch etwas dazu. Das Spiel beginnt erst am Nachmittag, der Vorverkauf der Karten startet schon am späten Vormittag. Der Bingo Host entpuppt sich als Jake, der im letzten Jahr auf der Jewel in der Bingo Crew gearbeitet hat. Ich erkenne ihn an seiner Stimme. Wir unterhalten uns noch ein bisschen, er ist gerade mit der Symphony of the Seas über den Atlantik gekommen und wurde von der Enchantment of the Seas angefragt, da sie hier einen Bingo Host brauchten. Spannend, jemanden aus der Reisevergangenheit wiederzutreffen.

Glück bringt es jedoch am Nachmittag nicht, nicht einmal ein Dollar bei den Crack-it-Losen ist drin.

Dafür habe ich auf einem anderen Wege Glück. Bei meinem Abendschuh löst sich die Sohle ab. (Im ersten Blogbeitrag dieser Reise steht, warum wir nicht ein zweites Paar Abendschuhe mitgenommen hatten.) Am Customer Service Desk, wo ich schon die Tabletten gehen Seekrankheit bekommen hatte, haben sie leider kein superglue für eine Sofortreparatur. Stattdessen kommt die nette Frau auf die Idee, den Schuh an maintenance zu geben, um ihn dort kleben zu lassen. Wir vertrauen da mal drauf, und schon am späten Nachmittag kommt der Schuh wieder zurück in die Kabine. Extra gebracht, einfach so!

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