Elf Tage gehen hier dann doch schneller zuende als zunächst vorstellbar. Der Erholungsfaktor stellt sich für uns als sehr hoch dar. Wir müssen unbedingt noch mal wiederkommen. Äußerst angenehm war für uns diesmal die für Karlsbad traurige Tatsache, dass ihnen seit Februar diesen Jahres rund 60 Prozent ihrer touristischen Einnahmen weggebrochen sind. Die Innenstadt ist sonst fest in neureicher, russischer Hand. Leider benehmen sich die kleinen, älteren, dicken Männer in Trainingsanzügen mit den großbusigen, jüngeren und aufgespritzten Frauen in Raubtierdesign an ihrer Seite auch entsprechend. Bei unserem letzten Besuch 2016 haben sie uns extrem genervt. Nun dürfen sie alle nicht mehr einreisen, auch ihr Kapital nicht. Uns gefällt‘s.

In der Touristinformation lag dieser Flyer herum: Was tun in Karlsbad. Unsere Ausbeute scheint gering, wenn man annimmt, dass dieser Flayer für Tagestouristen gedacht ist. Hier kommt nun unsere persönliche Wohlfühl-Entspannungs-Liste, einige Punkte werden anschließend bebildert:
- Morgens und abends aus dem Brunnen trinken,
- Die ausgezeichnete böhmische Küche genießen,
- Das hervorragende böhmische Bier trinken,
- Jeden Tag spazieren gehen, obwohl hier anscheinend immer nur die Väter mit den Töchtern unterwegs sind,
- Im Sprudelbad liegen und sich danach massieren lassen,
- In die Dampfsauna gehen,
- Fast jeden Tag im warmen Thermalwasser abhängen und zur Abkühlung ein paar Runden schwimmen,
- Die Kuroblaten nicht nur kosten, sondern etliche Packungen davon verzehren,
- Die Architektur bewundern,
- Konzerte besuchen,
- Viel Zeit zum Lesen zu haben.
Unser Hotel ist genau die richtige Wahl für uns. Uns geht es richtig gut, wir sind sehr entspannt. Hier noch die kleine Bildauswahl:






