Auf See, cruise day 1-2 (Jewel of the Seas, 2022)

Und dann sind wir endlich auf dem Schiff! Darauf haben wir lange gewartet. Wir lassen dieses herausfordernde und anstrengende Land hinter uns und können relaxen. Unsere Kabine ist schön groß, die Koffer kommen im Laufe der Zeit hoch. Die Sicherheitseinweisungen sind schnell erledigt, nachdem wir unsere musterstation gefunden haben. Wir essen erst einmal Lunch und ruhen uns aus, bevor wir das Schiff erkunden.

Während des Auslaufens kommen wir an Miami Beach vorbei. Aus der Ferne sieht alles wirklich sehr schön und „glitzy“ aus, mit a lot of fun. Aber eben immer nur für die, die über genügend Geld verfügen. Wir haben auch die anderen Bereiche gesehen, in die Touristen nicht unbedingt kommen. In den Trolleybussen waren wir immer die einzigen Fremden. Für uns ist Miami eine Urlaubsdestination, die wir nicht noch einmal wählen würden.

Aber nun sind wir ja in unserem bekannten Mikrokosmos (Es ist bereits unsere vierte Kreuzfahrt mit Royal Carribbean.), wir können uns jetzt entspannen. Es ist Zeit, sich zum Abendessen umzuziehen. Im Restaurant ist die Menüauswahl gut, wir essen zum Abschied noch einmal US-amerikanische Spezialitäten: Maryland Crab Cake, Southern Fried Chicken und Key Lime Cheesecake. Das Personal ist sehr zugewandt und aufmerksam. Im kleinen Kino wird Ghostbusters Afterlife gezeigt, ein lustiger Abschluss des anstrengenden Tages.

Den nächsten Tag verbringen wir auf See. Das Schiff fährt so ruhig im Golf von Mexiko, dass wir gut und lange schlafen. Wir verbringen den Tag mit lesen, essen und gucken. Das Schiff ist nicht wirklich voll. Wir finden immer freie Plätze, sei es in den Restaurants oder auf den Liegen an Deck. Den Poolbereich vermeiden wir, dort ist es voll und laut. Die Lufttemperatur beträgt 27 Grad, da kann man es im Schatten gut aushalten. Das Meer ist intensiv blau und rauscht so schön laut, dass alle anderen Geräusche zuverlässig ausgeblendet werden. Nach dem Abendessen gehen wir wieder ins Kino, diesmal gucken wir Marry me. Anschließend holen wir uns noch einen Tee zum Abschluss. Es ist wenig los auf den Decks. Das Schiff rollt ein bisschen, vielleicht ist das ein zu ungewohntes Erlebnis für die meisten Passagiere. Wir lassen uns von den Wellen in den Schlaf schaukeln.

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