So langsam wird es Zeit, das Markgräflerland wieder zu verlassen. Wie schnell doch die Zeit vergehen kann. Wir haben viel gesehen und leckere Dinge gegessen und getrunken.
Der Ahornbaum, unter dem wir stehen, zeigt uns deutlich, wie die Zeit vergangen ist.




Am letzten Abend bleibt unsere Küche kalt, es gibt Wildbratwurst und Hirsch-Pils im Campingplatzrestaurant.


Nun geht es aus dem Südschwarzwald und dem Oberen Rheingebiet wieder Richtung Norden, wir fahren an die Goldene Meile links des Rheins ins Mittlere Rheingebiet.
Die Fahrt geht sehr gemütlich mit Tempomat über die A5, bis wir plötzlich und sehr unerwartet Richtung Frankreich abbiegen sollen. Okay, wir vertrauen dem Navi und finden uns kurze Zeit später auf der französischen Autobahn links des Rheins wieder. Auch hier ist nichts los. Wir gewöhnten uns grade an die französische Beschilderung und unterhielten uns über die Maginot-Linie, an der wir entlang fahren (nur das braune Hinweisschild, alte Bunker oder so etwas sehen wir nicht), da kommen schon die alten und ziemlich heruntergekommenen Grenzanlagen in Sicht. Schon sind wir wieder in Deutschland, hatten aber ein kleines Teilstück abgekürzt. Weiter geht es über wenig befahrene Autobahnen (bis auf die Sonntagsfahrer, die unbedingt ihre hochmotorisierten Boliden ausfahren mussten), durch einige Baustellen, über den Hunsrück, durch das terrassierte Moseltal, und schließlich hinunter an den Rhein. Bevor die Sonne ganz hinter den Wolken verschwindet, sind wir am nächsten Campingplatz angekommen, warten nur kurz auf den Platzwart, denn ab November ist die Rezeption nur noch auf Zuruf besetzt, und schon richten wir uns auf den Stellplatz direkt am Rhein ein.
