Bad Bellingen – Bad or bad

Unser Campingplatz liegt in einem Ortsteil von Bad Bellingen; der Bahnhof, zu dem wir immer gehen, liegt in einem anderen Ortsteil. Was liegt also näher, als auch mal nach Bad Bellingen selbst zu wandern. Der Weg durch die Weinberge ist sehr angenehm, nur sehr wenige Steigungen. Aber will man überhaupt nach Bad Bellingen?

Der Ort hat seinen ganz eigenen Charme, die Bauten aus den 1970ern und 1980ern überwiegen. Der lokale Heimatverein hat überall Dinge aufgestellt und mit Hinweisschildern versehen, deren Aufschrift durchgängig in Frakturschrift versehen ist. Ein Lift bringt die Menschen vom Kurpark nach oben, zur Straße mit einigen mehr oder weniger interessanten Geschäften. Es gibt auch eine Treppe, aber die ist lang. Die Züge donnern auf einem Viadukt durch das Oberdorf. Wobei der Bahnhof gut ist, denn dort halten auch die EC-Züge. Man kommt von Bad Bellingen einfach noch schneller irgendwohin. Und das Südbadische hier ist einfach eine schöne sonnenverwöhnte Gegend, das möchte man erkunden.

„Rhynase“ von 2005 auf dem Weg zwischen Weingärten und Ort
Eisenbahnviadukt (rechts), fertiggestellt 1848, 1907 erweitert
Unter den Bögen des Viadukts fand der Heimatverein die perfekten Abstellplätze für altes landwirtschaftliches Gerät.
Kirche
Ein Zimmer buchen, hier …
… oder doch hier?
Lift oder Treppe?

„Blumen sind das Lächeln der Erde“

Der Bäcker beim Rewe macht sehr gute Tortenstücke. Aber sonst bleiben wir lieber auf dem Campingplatz oder nehmen die Bahn irgendwohin. Das Bad bleibt besser für sich.

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