Ignatz, der Wilde

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brauste das Sturmtief Ignatz über‘s Land. Für das Südbadische waren schwere Sturmböen für Lagen ab 1000 Meter angesagt. So machten wir uns keine Gedanken, wir stehen auf 285 Meter Höhe. Abends war es auf dem Campingplatz fast windstill und sehr warm, wie an einem sommerlichen Abend bei uns zuhause im Norden. Doch die Nacht wurde extrem unruhig. An Schlaf war wenig zu denken, das Isabella-Vorzelt wackelte und flatterte im Wind. Die Geräusche rundum wurden durch die Dunkelheit noch lauter und unheimlicher als bei Tageslicht.

Am nächsten Morgen stand bei uns noch alles, im Gegensatz zu einigen Nachbarcampern, die noch in der Nacht ihre Vorzelte oder Planen abbergen mussten (und bis jetzt auch nicht wieder aufgebaut haben, vielleicht vom Sturm zerrissen). Der Wind hatte trotzdem einen Weg ins Zelt gefunden:

Später befestigten wir auch die Sturmleinen am Zelt mit den extra langen roten Zeltnägeln (war alles im Gesamtpaket dabei). Ob es nötig war? Nach diesem Sturmeinbruch haben wir hier wieder allerschönstes Spätsommerwetter, dank der Vogesen, die eventuell schlechtes Wetter vom Atlantik kommend von uns abhalten.

Vogesen im Hintergrund

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