Das sonnenverwöhnte Klima, 2000 Sonnenstunden im Jahr, bringt die schönsten Leckereien auf den Tisch. Rund um unseren Campingplatz stehen vor den Häusern kleine Verkaufsstände mit frischen Äpfeln, Weintrauben, Birnen, Tomaten etc. Walnüssen sammeln wir immer mal wieder vom Weg auf, wenn wir welche sehen und trocknen sie in der Sonne.
Bei einem Spaziergang kamen wir an einem kleinen Weinbaubetrieb vorbei, Kallmann, an dessen Rebhängen wir schon auf dem Weg von oder nach Bad Bellingen vorbeigekommen sind. Sie kamen grad von der Lese und reinigten die Geräte, da fragt man doch gleich mal nach dem, was man da so sieht als Tourist.
Inzwischen kommen auch hier in Baden, dem drittgrößten Weinbaugebiet Deutschlands, immer häufiger sogenannte Vollernter zum Einsatz:

Die fahren an den Rebstöcken entlang, nehmen immer eine Reihe in die Mitte und ernten die Trauben mittels Druckluft. Kallmann betreibt noch ausschließlich Handlese, Trauben mit der Hand abschneiden, jede einzelne Beere per Hand abpulen und dann pressen. Sie verzichten auf Herbizide, arbeiten ressourcenschonend und machen sich insgesamt viele Gedanken. Das schmeckt man!

Obwohl wir nicht angemeldet, sondern nur neugierig waren, die Öffnungszeiten waren auch schon längs vorbei, bekamen wir ein paar Proben zu trinken und zogen dann glücklich mit den zwei Flaschen wieder zum Campingplatz. Da wir mit dem Weißwein starten wollten, bekamen wir die Flasche direkt aus der Kühlung mit. Gute Idee.
Leckeres Bier brauen sie hier auch. Die Rothaus-Brauerei liegt in der Nähe des Schluchsees, aber da kommt man mit dem ÖPNV nur sehr langwierig hin. Deshalb probieren wir hier das naturtrübe Bier aus der Freiburger Brauerei Ganter.

In Freiburg aßen wir auch sehr lecker, in der Sichelschmiede.
