Der Vorteil des Campingplatzes liegt in seiner Lage, direkt an der alten Brücke über den Kleinen Belt. Perfekt, um auch mal eben mit dem Fahrrad hin und her zu fahren, um tolle Fotos zu machen. Der Abend nach der Autobahntour bot sich dafür an, auch um noch ein bisschen Bewegung zu bekommen.

Die Alte Kleine-Belt-Brücke war die erste feste Verbindung zwischen Jütland und Fünen. Davor gab es sowohl Auto- als auch Eisenbahnfähren. Zehn Jahre, von 1925 bis 1935, haben sie gebaut, um die ein Kilometer lange Strecke zu überbrücken, die schmalste Stelle des Beltes. Nun führen ein Radweg, eine zweispurige Straße und zwei Bahngleise auf der Brücke über das Wasser.



Beim „Bridgewalking“ (sehr große Attraktion hier) kann man in Gruppen und angeseilt oben auf die Gamle Lillebæltsbro klettern und die Aussicht in 60 Metern Höhe genießen. Als wir unter der östlichen Querverstrebung (eine schmale Brücke zwischen den Eisenstreben) hindurch fuhren, stieg gerade eine Gruppe ab. Für Kay war schon die Radtour die knapp 1,2 km hin und wieder zurück eine kleine Herausforderung.
