Kaum ein dänischer Wohnwagen kommt ohne ein Isabella-Vorzelt aus, je größer desto besser. Außer einem (oder nach Platzangebot auch zwei) Tisch und zwei bis vier bis acht Hochlehnern muss auch eine zweite Küchenzeile Platz haben, inklusive einer mannshohen Kühlgefrierkombination.

Bisher dachten wir, dass dieser große Anbau nur bei Dauercampern Usus ist. Jedoch sind heute die Nachbarn von gegenüber abgefahren. Der Rasen unter ihrem Vorzelt ist noch vorhanden und auch noch grün. Solange können sie daher nicht dagewesen sein. Ihr Außen-Kühlschrank passt so gerade eben in den Kofferraum des S-max.

Man benötigt halt sehr viel Kühlraum für Bier, Wein etc. bei hochsommerlichen Temperaturen. So ab Mittag kommen die ersten entsprechenden Getränke auf den Tisch. Der Konsum ist ziemlich hoch.


Unsere Variante der Küchenzeile im Vorzelt sieht so aus:

Die Stromaufnahme im Wohnwagen sollte nicht über 1000 Watt sein. Deshalb wird der Wasserkocher direkt an die Kabeltrommel angeschlossen. Das Tischchen für die Bequemlichkeit haben wir im ersten Sabbatjahr in Schottland erstanden.
Nebenan wird gesaugt, anhaltend und ausdauernd (großer Wohnwagen, allerdings mit einem ungewöhnlich kleinen Vorzelt). Dann kommen auch mal die Teppiche zum Lüften raus. So einen kleinen Zelt-Schuppen wie rechts im Bild haben sie auch fast alle, allerdings immer in neuerer Variante als dieses.

Wir dagegen schleppen unseren Basilikum mit. Zuhause wäre er eingegangen. Also durfte er mit, bekommt regelmäßig Wasser und wird an den Reisetagen ein paar Stunden in den dunklen Schrank gesperrt. Das kann man inzwischen an einigen leicht gelben Blättern erkennen, aber ansonsten geht es ihm gut.

Fast jeder Dauercamper hat auch einen Rasenmäher im Gerätezelt. Der kommt hier grundsätzlich Sonntags zum Einsatz.