Das Wetter ist gut, also besuchen wir am Nachmittag noch die Skulpturen von Gustav Vigeland (1869–1943), dem wohl bedeutendsten Bildhauer Norwegens. Die mehr als 200 Werke aus Bronze, Granit und Gusseisen befinden sich in einem Teil des Frogner Parks, der von Vigeland selbst gestaltet wurde. Die gesamte Anlage entstand zwischen 1924 und 1943 und stellt den Lebenszyklus des Menschen dar. Vigeland arbeitete am Rande des Parkes. Das ehemalige Atelier ist nun ein Museum. Der Magistrat von Oslo erhielt die Rechte an den Skulpturen und kam als Gegenleistung für den Lebensunterhalt des Bildhauers auf. So kann man als Künstler in Ruhe arbeiten. Vigeland entwarf auch die Medaille des Friedensnobelpreises. Die unterschiedlichen Darstellungen des Menschen haben uns sehr berührt.










Von dort oben aus können wir sogar den Holmenkollen erkennen.