Ausflug nach Løkken

Zugegeben, es gibt nicht nur Sonnentage hier oben, sondern auch ein, zwei regnerische Tage. Bevor einem dann die Decke auf den Kopf fällt, bietet sich ein Ausflug nach Løkken an. Auch hier gibt es viele Veränderungen. Die erste ist durchaus positiv, die Parkplätze sind mehr geworden. Der zweite eher nostalgisch: auf dem Weg ins Centrum roch es früher wegen der zwei Bäckereien dort immer so verführerisch nach frisch Gebackenem. Das gibt es nicht mehr.

Wir gehen zunächst zur Mole, die im jetzigen Zustand für uns neu ist. 2014-15 wurde sie renoviert und aufgewertet, für Erwerbs- und Freizeitfischerei, aber auch für die Touristen, die am Ende der Mole einen Sonnenbadeplatz bekommen haben.

Vom Sonnenplatz aus kann man sich auf einem abgegrenzten Plateau kurz ins Meer tauchen, genannt „der kalte Schauer“.

das überspülte Plateau des „kolde gys“
Die Fischerboote sind noch am Strand, aber es sind nicht mehr so viele wie früher.

Und auch von der Küstenlinie ist viel weniger übrig, ein schmaler Streifen Sand nördlich der Mole. Die meisten charakteristischen weißen Badehäuschen stehen inzwischen südlich der Mole. Dort ist auch der Strand noch breiter.

Zurück in die Ortsmitte, die aufgrund des Wetters sehr aufgeräumt wirkt.

Aber ein Eis aus der alten Meierei kann man auch bei Regen unter dem „Sonnen“-schirm genießen, hier ist es leckeres Kastanieneis, darunter versteckt sich noch Lakritzeis.

Dann wird es auch uns ungemütlich, wir kaufen noch ein und machen dann im Sommerhaus ein Pfannkuchen-satt-Essen (soul food).

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