
We don’t need no education, so ist der Kongress überschrieben. Er verbindet das Schultheaterfestival mit einem Symposium zum Thema „Zukunft der Bildung“, das sich mit der Frage beschäftigt, was Schule heute leisten kann, „damit die Zukunft unserer Gesellschaft in guten Händen und Herzen ist“, wie es im Editorial des Programmheftes steht.
Angesichts der Tatsache, dass wir mitten in der 4. industriellen Revolution und in der digitalen Transformation stecken, hat der Veranstalter, das Stadttheater Ingolstadt, international anerkannte Expert*innen aus den Bereichen Bildung und Kultur eingeladen.
Die Vorträge beschäftigten sich u.a. mit einen zukunftsorientierten Paradigmenwechsel, wie eine veränderte Lern- und Raumkultur aussehen sollte, wie Schule die jungen Menschen auf eine ungewisse Zukunft vorbereiten können, wie eigentlich das Gehirn lernt angesichts der digitalen Medien und welche Future Skills es zu trainieren gibt.
Die Vorträge und Workshops, die im Theater im Bühnenraum stattfanden, wurden von einer Moderatorin des Bayerischen Rundfunks geleitet. Beim Vortrag von Prof. Manfred Spitzer saßen wir allerdings im Theaterzuschauerraum selbst, so viele Menschen wollten ihn sehen und hören.
Auch im Sitzungssaal des Rathauses fanden Veranstaltungen statt. Das war besonders am Samstag spannend, denn wir wurden im Pulk vom Theater zum Rathaus hingebracht, durch die Hintertür eingelassen und über Hintertreppen geführt, denn das Rathaus hatte ja gar nicht auf. Zeitgleich gab es zahlreiche Theateraufführungen, zu denen ich leider nicht auch noch gehen konnte. Auch durch die Hitze war ich am Abend so geschafft, dass der Kongress ohne mich tanzen musste: ab 21 Uhr war eine große Abschlussparty in der Exerzierhalle im Klenzepark angesagt. Ich benötigte eher Schlaf, um fit für die Heimfahrt zu sein.




