On the road again

Grad noch in London, schwupps sind wir in Dänemark!

Dieses Reisejahr entpuppt sich als sehr vielseitig, Europa steht im Vordergrund. Kurz vor Ende der Sommerferien machen wir noch einen Kurzurlaub in Vejle.

Dafür haben wir uns ein Wohnmobil gemietet. Und was soll man sagen: wir stehen auf dem Campingplatz und schon nach kürzester Zeit stellt sich das langvermisste, aber so sehr vertraute Gefühl ein, das unsere lange Weltreise während des Sabattjahres bestimmt hat. Wer erst später in den Blog eingestiegen ist, könnte einen Blick in die Reisen von 2015-16 werfen, um zu verstehen, was gemeint ist.

Und das Gefühl ist toll!! Wir brauchen unbedingt ein Wohnmobil, damit wir auch mal zwischendurch an Wochenenden wegfahren könnten. Bis das allerdings finanziell zu realisieren ist, mieten wir halt eines, die Website PaulCamper ist dafür eine gute Anlaufstelle. Die Übernahme in Kiel verläuft einwandfrei, die Besitzer haben das Gefährt super ausgestattet. Wir müssen nur noch unseren privaten Kram verstauen und dann kann es auch schon losgehen.

Die größeren Ausmaße sind gewöhnungsbedürftig. Was den vorhandenen Stauraum angeht, nicht so, wir bekommen gar nicht alle Schränke voll. Aber ein festes Bett (sehr angenehm, wir schlafen nicht mehr auf der Wohnzimmergarnitur) und eine große Nasszelle fordern ihren Tribut (yipee, nicht mehr nachts im Regen quer über den Platz zur Toilette), und so ist das Gefährt immerhin gute sechs Meter lang und über zwei Meter breit. An das Fahren gewöhnt man sich am besten auf der Autobahn, praktischerweise liegt unser Ziel auch fast direkt an derselben.

Der Ford Transit dieselt laut, aber zuverlässig herum und der Motor ist stark genug, um die 3,5 Tonnen auch mit Hundert km/h über die dänischen Hügel zu bringen. Nach wenigen Stunden sind wir angekommen, Strom ist angeschlossen, alle relevanten Schalter gekippt bzw. gedrückt und es gibt Tee und Gebäck. Die Campingroutinen sind wieder reaktiviert und irgendwann, bevor die Autobatterie zuviel Saft verliert, fällt uns auch wieder ein, dass die Sicherung am Stromkasten des Campingplatzes angeschaltet werden muss.

Es geht uns gut!

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