Around Victoria station

Der Bahnhof Victoria besteht eigentlich aus vielen Bahnhöfen: für Züge, zwei Untergrundlinien, Busse und Fernbusse (vor allem nach Frankreich). Dann gibt es auch noch eine shopping mall oben drauf. Die Bahnhofstoiletten sind übrigens sauber und kostenlos! Entsprechend groß ist der gesamte Komplex, unübersichtlich und zusätzlich wird an den meisten Ecken und Enden gebaut. Aber wenn man ein paar Tage lang kreuz und quer und immer wieder im Kreis läuft, kommen einem die Ecken schon bekannter vor.

Der erste Versuch vor ein paar Tagen, charity shops in der Nähe zu finden, misslang. Wir sind der ziemlich langen Warwick Way schlicht an der entscheidenden Stelle in die falsche Richtung gefolgt. Statt Läden gibt es dort in jedem, aber wirklich in jedem Haus ein kleines Hotel (falls mal jemand eines benötigt, zur Qualität können wir allerdings nichts sagen).

Beim zweiten Mal haben wir nicht nur die Shops gefunden. Die Preise sind entsprechend der Gegend von einem ganz anderen Kaliber als gewohnt, allerdings sind auch etliche Designerklamotten im Angebot. Aber die meistens Frauen dort in der Gegend, die Kleidung spenden, scheinen Kleidergröße 34 bis 36 zu haben. Das verringert die Auswahl ungemein (und freut das Portemonnaie).

Wir stolpern dazu über den Little Ben, was schön ist, denn der große Bruder ist ja zur Zeit verpackt.

Zwischen viktorianischen Theatergebäuden und Bürotürmen aus Glas steht Westminster Cathedral, die Mutterkirche der römisch-katholischen Kirche in England und Wales und Sitz des Erzbischofs. Sie wurde 1903 eröffnet; der Architekt, einer der zu seiner Zeit renommiertesten Kirchenbauers ließ sich inspirieren durch die frühe byzantinische Architektur im Mittelmeerraum.

Genau gegenüber gibt es ein sehr großes Shopping Center mit viel Glas und keinem Backstein, Cardinal Place, gut 100 Jahre später als die Kathedrale eröffnet, aber immerhin durch einen echten Kardinal.

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