The City (The Square Mile), Teil 1: östlich von St. Paul‘s

Wir sind mal wieder auf einem Stadtrundgang mit unserem Lieblingsreiseführer „London’s Hidden Walks“ unterwegs. Den ursprünglichen Plan teilen wir in mehrere Teile auf, da es unterwegs noch so viel anderes zu sehen gibt.

Wir starten an der U-Bahn-Station Moorgate, benannt nach einem Eingangstor in die Stadt zu Römerzeiten und finden uns bald inmitten der Bürotürme und deren Angestellten wieder, die bei dem schönen Wetter ihren lunch break draußen verbringen.

Kay genießt statt lunch lieber moderne Kunst.

Teile der Guildhall, das Zentrum der Bezirksregierung der City, datieren aus den 1400ern. Der Innenhof wird flankiert von der City-eigenen Kunsthalle und der Kirche St Lawrence Jewry. In der Galerie werden interessante Gemälde aus der Geschichte Londons gezeigt, aber die eigentliche Attraktion sind die Überreste des römischen Amphitheaters, das entdeckt wurde, als das Gebäude von 1984 bis 1992 wieder neu aufgebaut wurde. Auch das kann man ohne Eintritt besichtigen, nur die Taschen werden am Eingang durch einen Scanner geschoben.

Teil der Guildhall
Guildhall Art Gallery
The Undercroft mit den römischen Überresten

Überall zwischen den glänzenden modernen Hochhäusern befinden sich kleine Kirchen und Gärten, die den Grund einer ehemaligen Kirche kennzeichnen. Während des Großen Feuers 1666 ist nahezu die gesamte City abgebrannt und nicht alle Kirchen wurden danach wieder aufgebaut. Diejenigen, die jetzt noch zu sehen sind, wurden alle von Christopher Wren aufgebaut. Einige sind hier zu sehen:

Hier stand St Alphage London Wall. Zu sehen sind die römischen Überreste der Stadtmauer. Der Garten wird von den Saltern gepflegt.
Turm der nicht mehr existierenden Kirche St Alban Wood Street (die wurde endgültig im Blitz zerbombt), der Turm ist jetzt ein Wohnhaus.
Hier stand St John Zachary, die Kirche der Wachshändler.
St James Garlickhythe, wird auch Wrens Laterne genannt, wegen der hohen Decke und der großen Fenster.
St Mary Aldermary mit einem Café im Eingang und einer tollen Gestaltung der Decken
St Mary le Bow: alle, die im hörbaren Umkreis des Glockengeläuts geboren sind, dürfen sich als echte Cockneys bezeichnen. Unter der Kirche befindet sich noch eine normannische Krypta.

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