Trotz dem Dauerregen

Inzwischen hat sich das Tief über uns festgesetzt, es regnet und hat frische 14 Grad. Eine gute Gelegenheit, um lange zu schlafen und dann einzukaufen. Es geht nach Torre del Mar, einem Küstenstädtchen und populärem Badeort im Sommer.

Zuerst geht es in den Supermercado am Ortseingang. Wir lieben es, in fremden Ländern durch alle Regalgänge zu flanieren, um das lokale Angebot zu studieren und neue Wörter zu lernen. Außerdem sind Lebensmittel auch gute Mitbringsel. Sie stehen nicht herum und setzen Staub an, sondern landen über kurz oder lang im Magen (außer der Lavendelseife natürlich, die diesmal mit im Wagen landet). Was kommt sonst noch mit: Dulce de Membrillo ist ein eingedicktes Quittenmus als Brotaufstrich, süß und lecker; Almendra Frita Marcona sind gesalzene Mandeln zum Knabbern, auch sehr lecker.

Torre del Mar selbst ist ein richtig netter Ort, kleine schmale Straßen mit interessanten Geschäften münden auf kleinen Plätzen, auf denen sich die Bewohner die Parkplätze streitig machen.

Und natürlich gibt es viele Lokale zum Tapas essen. Wir landen im Café Venecia, essen gut, nutzen das WLAN und sitzen die Regenschauer aus.

Dann zieht es uns doch noch an den Strand, den wir mehr oder weniger für uns haben. Die Strandpromenade ist sehr schön gestaltet, viele Kunstobjekte sind während eines Festivals entstanden. Und alles sieht schön frisch gewaschen aus, da sich inzwischen alle Regenschauer zu einem Guss zusammen getan haben!

Dann haben wir doch genug und fahren zurück in die trockene Unterkunft, die sich mit mobilen Elektroheizkörpern aufwärmen lässt. Sehr hilfreich für das Wohlbefinden sind auch starker Kaffee und die Einkäufe aus der lokalen Panaderia.

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