Shakespeare’s Much Ado About Nothing, 2017

… bzw. 1914, die diesjährige Aufführung im Londoner Globe Theatre siedelt das Setting der Komödie innerhalb des mexikanischen Bürgerkriegs an. Die beiden Revolutionäre Claudio und Benedick kehren gerade siegreich unter Don Pedro von der Schlacht bei Zacatecas zurück und werden von Heros Vater eingeladen, sich für eine zeitlang bei ihm in der Villa in Monterey zu erholen. Claudio will Hero (wegen der hohen Mitgift??) heiraten, Benedick ist verliebt in Heros Cousine Beatrice (und umgekehrt, aber keiner von beiden will das eingestehen). Nur die Intrigen der anderen führen dazu, dass die beiden einander ihre Liebe eingestehen können. Natürlich findet die Hochzeit zwischen Claudio und Hero nicht so einfach statt, auch die müssen eine Bewährungsprobe bestehen, angezettelt von Donna Juanna, der bösen, eifersüchtigen Schwester Don Pedros, bevor sich alles zum Guten wendet.Bilder, 

„It droppeth as the gentle rain from heaven.“
Umbaupause

Die Aufführung war schön, bunt und lebhaft, die Musik sehr gut, ein Revolutionslied zum Abschluss. Mit dem Wetter hatten wir diesmal nicht so viel Glück, denn zwischendurch regnete es immer mal wieder. Wir hatten unser Glück ein bisschen zu sehr auf die Probe gestellt und trotz Vorhersage keine Regenklamotten eingepackt. Und da wir wieder Tickets als groundlings hatten, gab es auch kein Dach über uns, denn groundlings sind die, die im Innenhof stehen. Das kann bei knapp drei Stunden Spielzeit (inklusive der Pause, in der man sich auf den Boden setzen und picknicken darf) etwas anstrengend werden, lohnt sich aber. Bei Ticketpreisen, die für Sitzplätze zwischen 20 und 45 Pfund liegen, liegt der Preis für den Innenhof bei 5 Pfund. Das macht den Besuch mehrerer Aufführungen per Saison möglich. Und wir groundlings dürfen auch durch das viel schönere Eingangstor gehen.

Hinterlasse einen Kommentar