Inzwischen ist unsere diesjährige Reise nach Großbritannien beendet, wir wollen aber nicht die letzten Eindrücke vorenthalten.
Eine Fährüberfahrt von Dover nach Calais oder Dunkirque gegen 14 Uhr zu buchen, erwies sich als eine sehr gute Idee: die Fähre war nicht so voll, auf der Rückfahrt kamen wir um fast alle Feierabendverkehrsverdichtungen auf den Autobahnen herum und auch die Baustellen waren gut passierbar. Zu Beginn der Nacht zu fahren war auch deutlich angenehmer als von der tiefen Nacht in den Morgen hinein.
Aus der Studentenbude haben wir sehr früh und ohne zu duschen ausgecheckt. Das Badezimmer sollte ab acht Uhr morgens renoviert werden (das war auch bitter nötig). Wir wurden darüber zwar am Abend vorher per Mail informiert (hatten wir nur nicht gelesen), aber das Mädel, das zurzeit in der Wohnung wohnt, anscheinend nicht. Morgens stand die (sehr unwirsche) Wohnungsbesitzerin mit ihrem Handwerker unangekündigt im Flur, polterte herum und weckte so die arme, die am Abend zuvor gearbeitet hatte. Sie musste dann auch noch flugs ihr Zimmerchen leer räumen, weil dort der Schimmel an der Wand übergestrichen werden sollte. Auch laut britischer Vermieter entsteht Schimmel natürlich nur, weil Mieter Einrichtungsgegenstände an die Wand stellen (!!). Wir fragen uns nur, wo sonst Bett, Schrank und Tisch hingestellt werden sollen bei der durchschnittlichen Zimmergröße, die im Vergleich zu unseren Wohnungen winzig ist. An uns wurde das größte Zimmer vermietet. Wahrscheinlich verdienen sich die Studentinnen aus Bulgarien so etwas dazu, um die Miete zu reduzieren. Wir waren definitiv froh, dass wir zuhause studieren konnten.
Der Dusche trauten wir diesmal gar nicht über den Weg, nachdem uns erklärt wurde, dass bei blau das heiße Wasser heraus kommt und bei rot das kalte. Außerdem stand die Badewanne unter der Dachschräge, bequemes duschen sieht anders aus.
Aber die übrigen Duschen wollen wir noch zeigen.

Bei diesem Exemplar zieht man nicht an Strippen, sondern dreht an Ringen. Der vordere Ring regelt die Wassermenge, der hintere Ring die Temperatur. Der Ring über dem Schlauch schaltet entweder die normale Dusche oder aber die Regenschauerdusche an.

Dieser Boiler ist quasi selbsterklärend: großer Knopf für an und aus, Knebel für das Mischen der Temperatur, den oberen Knebel haben wir ignoriert.

Hier sind die Ringe seitlich angebracht: an/ aus links, Temperaturwahl rechts.

Und dann hatten wir noch eine Wanne ohne Duschvorhang mit je einem Hahn für warmes und kaltes Wasser, das in die Wanne lief. Bei genügend Wasserdruck kam es jedoch auch nach Umlegen des Hebels aus dem Duschkopf heraus.
Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Standard, der uns zuhause erwartete.








































































