Wir haben inzwischen zu Fuß Upper Midtown erkundet und einen halben Tag in der MoMA (Museum of Modern Art) verbracht und auf beiden Touren viel Kunst und Architektur gesehen. Aber nach den letzten Tagen nur Asphalt unter den Füßen wollten wir mal wieder den Atlantik sehen. Diesmal sind wir nach Coney Island, Brooklyn hinausgefahren. Diese Halbinsel liegt zwar optisch näher an Manhattan als Rockaway, wir konnten von der subway aus, als sie oberirdisch auf den hochgelegenen Schienen fuhr, die Freiheitsstatue sehen. Aber die Fahrtzeit bis nach Coney Island betrug mehr als zwei Stunden von uns aus. Aber wir mussten die Strecke ja glücklicherweise nicht laufen.

Die Endstation der subway ist nur einen Block vom Luna Park, einem noch existierenden riesigen Rummelplatz, entfernt. Der Park hat das ganze Jahr über geöffnet, während andere Fahrgeschäfte erst ab Mai öffnen. Der boardwalk am Strand entlang und auch die Pier ist ganz neu, da auch hier der Hurrikan Sandy 2012 enorme Schöden angerichtet hat. Wir waren wieder an einem Montag unterwegs und dachten, wir wären ziemlich alleine. Aber es ist gerade Pessach und mit uns zusammen waren ganz viele orthodoxe jüdische Familien unterwegs.



Da es recht kühl war, sind wir nicht am Wassersaum entlang spaziert, sondern haben lieber Hotdogs beim Erfinder gegessen. Nathan’s besteht schon seit 100 Jahren, eine Institution in Coney Island, und die Hotdogs aus Rindfleisch sind richtig gut. Aber eine Teilnahme am Wettessen können wir uns trotzdem nicht vorstellen.

