Wir brauchten mal wieder Strand unter den Füßen und weite Ausblicke über den Atlantik (Ja, wir vermissen Tybee Island!). Also ging es heute auf die Rockaway Halbinsel, am östlichsten Zipfel des Stadtgebietes gelegen, gleich neben dem John-F.-Kennedy-Airport. Aber von den ständig startenden und landenden Flugzeugen haben wir nichts gehört, da das Meer unglaublich laut war. Die Halbinsel gehört zum Borough Queens und besteht aus mehreren Gemeinden. Wir sind in Manhattan in den A Train gestiegen, kurz vor Erreichen der Insel noch einmal umgestiegen, weil wir in die Mitte der Insel wollten und haben dann einen Shuttlezug bis zur Endstation genommen. Das ganze dauert auch nicht viel länger, als zur Upper East Side zu den Museen zu kommen. Von unserem Appartement ist die Insel ca. 35 km entfernt.

Und dann waren wir wieder am richtigen Ozean und sind am Strand immer der Sonne entgegen gelaufen. Der Strand ist kilometerlang, recht breit und auf dem westlichen Ende, wo wir waren, nicht so hoch bebaut. Es war sehr warm, aber das Wasser war eiskalt, ganz anders als der vom Golfstrom erwärmte Atlantik im Süden Georgias. Unsere Füße wurden sofort ziemlich taub, also sind wir nicht am Wassersaum direkt entlang gegangen. Es war ziemlich windstill, aber die Brecher waren enorm groß. Rockaway ist bei den Surfern beliebt, aber die paar in Neoprenanzügen, die wir sahen, waren eher im Wasser, als auf den Wellenkämmen.

Hier gibt es wieder ganz andere Muschelschalen als im Süden, handtellergroße! Wir konnten nicht widerstehen und mussten noch einige einsammeln. Wir müssen sowieso noch einen Koffer mehr kaufen. Nach ca. 5km haben wir uns eine Stunde ausgeruht und gesonnt, bevor es wieder auf den Rückweg ging.



Abends um 20 Uhr waren wir glücklich, müde, hungrig und gerötet wieder zurück auf der anderen Seite des Hudsons.

We missed the Atlantic Ocean, so we went on an outing to the Rockaway Peninsula, a wonderful long beach in New York City. Well, not directly in the inner city, more next to JFK Airport. The A Train takes you there and it’s absolutely worth the ride. A wonderful and long beach, huge waves, and nearly nobody there, because it was a Monday. We walked two miles, took a long rest and walked back again, not without collecting some more shells.