Mal wieder eine Reiseplanmodifizierung

In den USA hat gestern wieder ein langes Wochenende begonnen. Es gibt einige Feiertage in den Monaten, die ansonsten keine Ferientage haben, die praktischerweise immer auf einen Montag fallen: diesmal ist es der President’s Day. Wir hatten auch schon den Martin Luther King, Jr. Day im Januar. Dann wird der Campingplatz immer voller als sonst sowieso schon an den Wochenenden, aber diesmal mit viel mehr Familien mit Kindern. Endlich mal radfahrende Zweibeiner statt der sonst üblichen, die an Leinen über den Platz gezogen werden. 

Es gibt in Amerika auch nicht nur diese riesigen RVs, die Menschen sind mit einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Vehikel outdoor unterwegs. Heute gibt es eine kleine Bildergalerie statt viel Text, ist ja auch mal ganz schön.

 

ein Wohnmobil, fast wie bei uns, aber eben auch mit slide-outs
  
ein Airstream-Wohnwagen, das ist unser absoluter Designliebling
  
ein kompakter Anhänger mit Dreiecksdach zum Hochklappen, wenn er gezogen wird, besteht er aus einem flachen Hänger
  
auch diese Variante ist zugeklappt nur ein flacher Kasten, das Dach wird hochgefahren, die Seiten sind flexibel und werden ausgeklappt, die Tür wird eingehängt, eine Variante, in der oft Familien unterwegs sind
  
dann gibt es ältere Wohnwagen, wie wir sie zuhause auch haben, aber viel bunter, hier eine Pastellvariante
  
es gibt sie aber auch farbenintensiver, beide sehr bunten Varianten waren von Frauen bewohnt
  
die Anhänger können aber auch noch kleiner sein; zum Vergleich, die Stühle sind normal groß
  
und dann gibt es sie noch kleiner, da passen zwei Menschen hinein, wenn man die hintere Klappe öffnet, ist dort eine kleine Küchenzeile
 Die großen RVs ziehen ja immer noch einen PKW hinter sich her, manchmal auch mehr. In etlichen Staaten ist es aber nicht erlaubt, mehr als ein Gefährt hinter sich herzuziehen. Was machen also Menschen, die unbedingt zusätzlich auch noch ihre Goldwing oder den eigenen golf cart mitbringen wollen? Die verzichten auf einen Teil des Platzes im RV zugunsten ihres Lieblings. Das schwarze Rechteck hinten an der Wand ist übrigens der Fernseher, der läuft während des Putzens der Maschine, aber auch, wenn die Maschine ganz allein ist. Sie könnte sich ja sonst vielleicht fürchten. Bei Hunden, die man im RV lässt, macht man es genauso.

 

RV mit Heckklappe für das Spielzeug
 
Wir haben den recht frischen Tag heute (11 Grad, gestern waren es immerhin 21 Grad) mit der Planung unseres restlichen USA-Aufenthaltes verbracht. Nach dem Aufenthalt in New York haben wir Anfang Mai acht Tage Zeit, um unser Schiff, das uns wieder nach Europa bringen wird, in Fort Lauderdale, Florida zu erreichen. Die acht Tage wollten wir eigentlich nutzen, um uns mit einem Mietwagen auf dem Weg zu machen und dabei noch den einen oder anderen Ort anzusehen. Doch die Preise sind für eine Fahrt mit unterschiedlichen Miet- und Abgabepunkten irre hoch. Daher fiel nach einer Recherche die Wahl auf das Flugzeug, trotz der Gepäckübergewichtskosten, die wir zu zahlen haben. Aber auch ein einigermaßen gutes Hotel in Fort Lauderdale kostet einiges, und die Frage blieb, was wir dann dort wohl so lange machen würden, unmotorisiert und nicht die Strandabhänger vor dem Herrn. Heute kam die geniale Idee: lass uns doch einfach in die Karibik fahren. Die Navigator of the Seas, die uns nach England bringen wird, fährt praktischerweise vorher noch einmal in die Karibik und zwar genau an dem Tag, an dem wir unser Quartier in New York räumen müssen. Nun sind der Flug, der Transfer vom Flughafen zum Fährterminal und die Kreuzfahrt selbst gebucht, wir sehen noch etwas völlig anderes außer dem us-amerikanischen Festland und die Stewards müssen unsere Koffer zur Transatlantiküberfahrt nur noch von einer Kabine in die andere bringen, während wir in Fort Lauderdale einen hübschen Landgang machen können. Das ist schon Luxus. Wir freuen uns!

The campground is filled up with a lot of families. Monday is President’s Day and the schools are closed. Apart from the huge motor homes are there many alternatives to enjoy outdoor life. The pictures above show a variety we have seen so far.

We booked the last part of our stay in the US today. After being in New York City during April, we wanted to drive south to Florida in a  rental  car, but it’s quite expensive because of the one way ride. If we fly, what would we do in Fort Lauderdale for a week without a car? We’re not the absolute beach enthusiasts. Today we had the most brilliant idea: we’re going on another cruise and visit the Caribbean. The best thing: it’s on the same ship with which we’ll travel back to Europe. No hassle with the luggage, we booked the whole package with transportation from airport to ship and on it the cabin stewards just have to transfer it from one cabin to the other while we can go on an excursion. Great, isn’t it!!

Hinterlasse einen Kommentar