‚Stella, don’t bark!‘ (sie heißt in Wirklichkeit Bella) und ihre drei Adoptivgeschwister sind schon vor ein paar Tagen abgefahren. Das konstante Bellen, sobald die Hunde draußen Gassi gingen, vermissen wir nicht. Aber wir hatten eine schöne Zeit mit ihren Eigentümern Rick und Barbra. Von unserem gemeinsamen Ausflug zur Mardi Gras Parade haben wir schon berichtet. Danach waren wir zum Barbecue eingeladen und hatten so die Chance, einmal ein großes RV von innen zu begutachten. Durch die slide-outs ist wirklich sehr viel Platz vorhanden. Am besten fanden wir das Schlafzimmer mit dem kingsize-Bett, auch ein sehr großer Kleiderschrank hatte dort noch Platz. Beim Reisen klappt das Kopfteil des Bettes hoch, ähnlich wie bei Krankenhausbetten, das Bettgestell schiebt sich dann bis direkt an den Schrank heran und sichert gleichzeitig. Und überall hat man Stehhöhe, selbst wenn man sehr groß ist. Durch die Stützen (jacks), die beim Campen unterhalb des Wagens ausgefahren werden, steht selbst das längste Mobil fest. In unserem kleinen Campervan schaukelt es wie auf einem Schiff, sobald sich einer von uns nur im Bett umdreht, abgesehen davon, dass sich umdrehen bei einer Bettbreite von maximal 1,35m eigentlich nur gemeinsam bewerkstelligen lässt. Die Person, die am Rand schläft, fällt dabei nur deshalb nicht aus dem Bett, weil sie durch die beiden Schrankzeilen gesichert wird. Das Barbecue fand auf dem patio statt, so wird der Teil vor dem RV unter der Markise, ausgestattet mit einem Teppichboden aus Kunststoff, genannt. Zum Essen saßen wir auf der zum Platz gehörenden Picknick-Kombination. Gleich danach wechselten wir jedoch wieder auf die faltbaren Campingstühle, weil die ’nicht so hart‘ waren. Wir haben uns angeregt unterhalten und hörten gute Musik, die Rick vorher schon ausgesucht hatte und die auf der von außen zugänglichen Zweitanlage abgespielt wurde. Dazu lief die ganze Zeit auch der Outdoor-Fernseher (der dritte an Bord, völlig normal hier), zu sehen gab es irgendeinen Bowling-Wettkampf, allerdings ohne Ton. Der Inhalt der Familienpackung Eiscreme, die wir zum Nachtisch mitgebracht hatten, reichte dann auch noch, um am nächsten Abend zum icecream social eingeladen zu werden. Das Lagerfeuer wurde nicht angezündet, da der Feuerring einfach zu weit weg stand, nämlich ungefähr drei Meter von der einen Teppichkante entfernt. Die mobilen Faltstühle waren nicht mobil genug, um vom Teppich aus bis zum Feuerring transportiert zu werden. Das Eis schmeckte aber auch so, und die Unterhaltung war wieder gut. Wir brachten unser pegs and jokers-Spiel mit und brachten ihnen dieses typisch nordamerikanische Brettspiel bei. Das war sehr lustig. Die vier Hunde waren immer dabei, einer auf Ricks Schoß, die anderen in einem mobilen Käfig. Natürlich bellten sie, was das Zeug hielt, sobald einer vorbei lief. Dann wurde ihnen angedroht, dass entweder die Wasserflasche zum Einsatz kommen würde oder sie ins Haus müssten, wenn sie nicht aufhören würden. Aber weder das eine noch das andere passierte, die Hunde bellten fleißig weiter und Herrchen und Frauchen wurden nicht müde, verbale Drohungen auszusprechen. Interessante Erziehungsmethode, obwohl das Zeigen der Wasserflasche, die wie eine Spritzpistole verwendet werden konnte und wohl auch schon wurde, durchaus eine, wenn auch sehr kurzfristige, Wirkung zeigte.



We took the chance to take a closer look into a big RV, while we were at Rick and Barbra’s campsite for a barbecue. These slide-outs ensure, that there is a lot of space inside. They even had a king size bed in the back of the vehicle. And of course, at least three TV sets, one of them for outside use while sitting in the patio having the barbecue. We had a really nice time together and met again the next evening for ice cream social and more chatting. We even introduced pegs and jokers to them, a game they didn’t know, and we had great fun while playing it. What a pity, that they had to leave a few days ago.