… ein vorübergehend aufgestelltes Schild an der Straße von Tybee Island hinein nach Savannah: State Prison work. Bald darauf eine Kolonne ausschließlich schwarzer Gefangener, in weiß gekleidet, die den Seitenstreifen des Highway 80 vom Müll befreien, gefolgt von einem weißen Gefängnisbus, der im Schritttempo hinter ihnen her fährt.
… am Strand zwischen den Möwen einen grauen Pelikan, der über die Brandung fliegt und dann erfolgreich einen Fisch fängt.
… in den restrooms der Geschäfte sehr genaue und detaillierten Anleitungen zum Händewaschen, wann, warum, weshalb, wie und wie lange.
… kleine, niedliche, lebendige gators, die im Teich am Restaurant schwimmen und die man füttern darf, wenn man vorher Tierfutter gekauft hat. Dort stand auch kein Alligatorfleisch auf der Speisekarte.
… lustige Ortsnamen, im Moment ist Okefenokee der Favorit.
… weiße Baumwollfelder und weiße Ibisse entlang des Highways.
Nun haben wir es auch endlich geschafft, uns den historicdistrict von Savannah anzusehen. Wie immer sind wir zunächst ins Visitor Center gefahren, um einen Stadtplan und Informationen zu erhalten. Sehr praktisch war es auch hier, dass der Parkplatz gleich mit angeschlossen ist, und dann auch noch günstig war. Ansonsten ist es immer schwierig, für den Bus einen Platz zu finden, da viele Parkplätze mehrstöckige Garagen mit einer zu niedrigen Einfahrtshöhe sind. Im Center sagten wir, dass wir drei bis vier Stunden Zeit hätten und gern zu Fuß gehen würden. Daraufhin bekamen wir einen Rundgang in den Stadtplan eingezeichnet, der die meisten Sehenswürdigkeiten und inklusive einer Pause exakt die angegebene Zeit umfasste. Savannah wurde planmäßig angelegt, der Straßenverlauf ist rechtwinklig und in regelmäßigen Abständen von kleinen Parks unterbrochen. Das gefiel uns sehr gut. Die Parks, von den 21 haben wir fast die Hälfte gequert, verschaffen Kühle und sind umsäumt von Villen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die hätten uns als Wohnsitz gut gefallen können. Dazu hatten wir auch 24 Grad beim Besuch. Aber es ist dann doch zu weit weg von zuhause, außerdem fehlt das nötige Kleingeld. Überall fällt man über Hinweistafeln zu den Ereignissen während des Unabhängigkeits- und des Bürgerkrieges, in jedem Park erinnert eine Statue oder ein Brunnen an jemanden wichtigen aus der vergangenen Zeit. Savannah’swaterfront liegt am Fluß (unsere schöne Insel Tybee wird gern als Savannah’s beach bezeichnet). Ende November war da nichts mehr los und wir haben die Zeit lieber genutzt, im Funky Brunch Café lecker zu Mittag zu essen und ein bisschen Schaufensterbummel zu machen.
Cathedral of St. John the Baptist der eigentliche Eingang zum Haus befindet sich unter der TreppeMonterrey Square Forsyth Parkriver boat on Savannah River Afro American Families Monumentlecker Essen! selbst die Hochhäuser waren schön
Dann gab es noch dieses schöne Beispiel für Effizienz: typische Baustelle?
Als wir an der road work vorbei gingen, schippte Nr. 3 ein paar Schaufeln Mischung auf die Steine. Nr. 7 sehen wir hier mit Hingabe das Material in die Fugen zu pressen, nachdem Nr. 6 gefegt hat. Und dann braucht es ja noch Fahrer für die beiden Fahrzeuge und welche, die den Überblick behalten usw.
Wir haben uns ja schon öfter über die Langsamkeit hier im Lande geäußert. Es geht auch anders. Wir waren Essen in The Crab Shack auf Tybee Island, lecker Devil Crab plates und Lousiana Crawfish. Die Quittung war sehr aufschlussreich: Aufnahme der Bestellung 18:06 Uhr, Druck der Rechnung 18:41 Uhr. Da bekommt das Wort fastfood eine ganz neue Bedeutung.
Devil Crab plate with cole slaw and potatoes Savannah is a real beauty, everywhere in the historic district are small parks to relax under trees and next to azalea and magnolia. Every statue or fountain in these parks is referring to the War of Independance or the Civil War. The houses surrounding the parks just looked grande, we thought about living in one of them. Could be great, if only our purse would be bigger! Savannah has a big art and design college and there were a lot of galleries and museums. We saw some fantastic works of graduates.
And we watched seven workers on this little road work spot. What are they all doing there? Just the one on the right was doing something. A picture you wouldn’t observe in Germany.
Even the word fast food got a new meaning: we ate crab and crawfish on the island, which was really delicious. The time the order was booked in was 6:06 p.m., check-out time was 06:41 p.m., and they didn’t rush us!