Santa Fe, New Mexico

Im Gegensatz zu euch allen zuhause sind wir doch jetzt zu Weihnachten tatsächlich im Winter gelandet und bekommen dazu auch noch weiße Weihnachten. Was für ein Gegensatz, vor drei Wochen hatten wir über zwanzig Grad am Atlantik und jetzt in der Wüste Temperaturen um den Gefrierpunkt, aber immer mit Sonne dabei.

 

so sieht hier die Wüste aus
  
und so sieht sie nördlich von Santa Fe im Schnee aus
 Nachdem wir die Wettervorhersagen von verschiedenen Gegenden angesehen haben, werden wir doch nach Kalifornien weiter fahren, aber auf einer südlichen Route über Phoenix. Las Vegas und Grand Canyon müssen dann noch warten. Da wollten wir eigentlich über Silvester hin, aber da würden wir in unserem Auto schlicht erfrieren. Allerdings sagt die Vorhersage auch, dass es in Holbrook, wo wir dann übernachten werden, minus 11 Grad sein wird. Brrrr! Wir haben gerade eine Hotelübernachtung gebucht.

Santa Fe ist sehr schön, eine Stadt und eine Gegend, in die wir gerne wieder kommen werden, aber zu einer anderen Jahreszeit. Die klare Luft bringt die Landschaft zum Leuchten, selbst wenn der Himmel bewölkt ist. Hierher gekommen sind wir wegen der Malerin Georgia O’Keeffe, und wir haben zwei Ausstellungen mit Werken von ihr gesehen. Dazu haben wir noch eine Menge mehr spannender Maler des amerikanischen Modernismus entdeckt. 

 

Georgia O’Keeffe Museum, Santa Fe
  
New Mexico Museum of Art, Santa Fe
  
im Innenhof des Kunstmuseums, Chilischoten und Weihnachten
 
Die Stadt selbst ist, obwohl sie die Hauptstadt des Staates ist, komplett unamerikanisch. Die Innenstadt ist sehr gut zu Fuß zu erkunden. Es gibt genügend günstige Parkplätze in der Nähe.  Die Menschen sehen in Kleidung und Frisuren sehr europäisch aus und gehen wie wir auch zu Fuß. Die Bebauung ist maximal drei- bis vierstöckig und überwiegend in Adobe-Baustilvarianten gehalten. Das gilt auch in den Außenbezirken und für Walmart. Wir hatten heute einige Schwierigkeiten, den zu finden. In der direkten Innenstadt gibt es nur Geschäfte, die auf Touristen (mit Geld) gemünzt sind, mit zum Teil sehr, sehr schönen Auslagen. Aber eben keine Sachen für den täglichen Gebrauch. Am Rande der Innenstadt waren wir vorgestern bei Trader Joe’s. Den Namen kennt ihr von einigen Produkten bei Aldi. Die gehören wohl auch irgendwie zusammen. Aber hier ist das Angebot komplett biologisch-dynamisch-organisch, sehr cool. Soviel können wir gar nicht essen, was wir dort gern eingekauft hätten. Aber Schokokuchen passten noch in unseren Hotelkühlschrank, sind inzwischen aber schon verspiesen.

 

yummie, one for you, one for me
 
Santa Fe is a great place to be, we’re coming back for sure, but in another season. Three weeks ago, we had more than 80 degrees on the Atlantik coast and now the thermometer just moves around the 34 degrees. We love the non-American appearance of the city. Everybody walks in Downtown and looks like Europeans. The Adobe architecture is lovely. They have great food here. The air is super clean. They even drive less pick-ups than in the other places we visited. The paintings of Georgia O’Keefe are adorable and we discovered some other painters of the American Modernism. The next leg of our journey altered a bit. We’re still heading for California, but we’ll travel via Phoenix. We wanted to stay in Las Vegas over New Year, but it’s too freezing cold on that route and the hotel rates are high up in the air because of the date. So Grand Canyon has to wait as well till next spring.

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