The Potteries

Das ist der andere Name für Stoke-on-Trent. Heute haben wir in Porzellan gemacht: Museum, Fabrikverkaufsläden. Wie gut, dass wir noch nicht nach Hause fahren. Wir hätten sonst das Auto mit Bechern, Tellern, Weihnachtsgeschenken etc. vollgeladen. Aber Geschenke fallen dieses Jahr aus, wir sind ja gar nicht da 😊. Dafür haben wir heute Geschenke bekommen, in der Form von hilfsbereiten Menschen. Die Kupplung zickte wieder herum, die Gänge ließen sich nicht mehr sauber schalten und das mitten in einem großen, unbekannten Industriegebiet. Ein Blick in den Tank mit der Bremsflüssigkeit zeigte Verlust an. Aber Dank unserer Erfahrung aus Rosemarkie wussten wir, was zu tun war. Und Dank der schon erwähnten Menschen fanden wir zu Fuß (!) den Weg aus dem Gebiet heraus, durch zwei weitere Retailparks hindurch bis zum Autozubehörshop, wo wir Nachschub bekamen. Dann zurück, Flüssigkeit nachgefüllt, Proberunden auf dem Parkplatz gedreht – alles war wieder gut, Schaltung funktionierte.

Die heutige Rätselfrage an Euch lautet: Für wen wurde die abgebildete grosse braune Teekanne hergestellt und warum sieht sie so aus? Okay, das sind zwei Fragen, aber dafür gibt es im Moment auch nichts zu gewinnen, wir haben ja nicht eingekauft 😉   

  
After spending half a day in museums and factory stores concerning bone china and pottery, but didn’t buy anything (but would have loved to do), we have a quiz question for you: who needed the big brown teapot in the photo above and why? There’s nothing to win in it, because we, as mentioned before, didn’t buy anything. 

But yes, we did buy something. Our break-clutch-system needed a fluid refill. And we where in the middle of an industrial area, but found helpful people, who showed us the way (walking!) out of the area, through two retail parks to the next Halford store. Lucky we! The clutch is working again properly.

Und schon wieder Sonne am Stück …

… auf jeden Fall tagsüber. Wenn sie untergeht, hier inzwischen kurz vor 19 Uhr, wird es zügig sehr, sehr frisch und es riecht nach Herbst. Wir sind nun in Blackshaw Grange bei Leek bei Stoke-on-Trent bei Liverpool am Rande des Peak Districts. Versucht mal, es auf der Karte zu finden – wird schwierig.
Sunshine again, at least during the day.  It really gets chilly (you can even name it as it is: cold) around sunset. Staying in Britain for several months let us speak about the weather as often as the natives themselves 😉. We’re now in Blackshaw Grange near Leek near Stoke-on-Trent near Liverpool at the edge of the Peak District.

Spätsommertag im Lake District

Für heute war strahlender Sonnenschein angekündigt (den wir auch bekamen). Dass das des Nachts einen wolkenfreien Himmel erfordert, war uns auch klar (soviel meteorologisches Grundwissen besitzen wir, und der Sternenhimmel war klasse anzusehen). Aber morgens um 8:00 Uhr bei 6 (!) Grad Celsius aufzuwachen und aufzustehen, war schon eine Herausforderung. Nur zur Erinnerung für die, die zuhause schon die Heizung laufen haben: der VW-Bus ist nicht isoliert und nicht beheizbar. Brrrr!! 😬

Deshalb werden wir uns morgen auch auf den Weg Richtung Südengland machen (langsam, mit Zwischenstopps), um die letzten drei Wochen vor der Überfahrt nach Amerika in einem geheizten static caravan zu verbringen. Aber heute haben wir das Wetter genutzt, um noch eine kleine Wanderung am Hang des Blencathra zu machen. Ist es nicht schön hier?

   
 What a lovely day today! Sunshine all through, so that we could end our stay in the Lake District with a nice long walk along Blencathra. But we had to cope with 43 degrees Fahrenheit first thing in the morning, freezing cold in fact at 8 o’clock after crawling out of the duvets!

Tomorrow we’re heading south (with some stop overs) to spent the last three weeks before embarking in a warm and spacious static caravan.

Ausflug zum Barbier

Nachdem in Portree keiner lokalen der Frisöre bzw. Barber Geld an uns verdienen wollten und in Keswick keiner in Sicht war, hat es heute in Penrith geklappt, ist übrigens eine total schnuckelige kleine Stadt. Die Ansage war: „Mach‘ was draus, aber hinten nicht ausrasieren.“ Et voila

  
Today we found a proper barber in Penrith who gave Kay a proper haircut, see the result above.

Theatre by the Lake

Wir waren heute im Theater in Keswick und haben Fallen Angels von Noël Coward gesehen und herzhaft gelacht. Sehr gute Schauspielerinnen und Schauspieler. Im Unterschied zu Zuhause gibt es nur zwei Vorhänge am Schluss, danach verlassen alle fast fluchtartig das Gebäude, und in der Pause essen alle Eiscreme.

  
We saw a hilariously performed comedy by Noël Coward today, Fallen Angels, great!

Red Squirrels

Nachdem wir gestern das Pencil Museum besucht haben und nun genau wissen, wie die Minen in die Blei- und Buntstifte kommen (verraten wir aber erst im nächsten Jahr auf einer unserer jetzt schon legendären Diapräsentationen 😄) und uns mit feinsten Stiften der Firma Derwent (für die Eingeweihten) eingedeckt haben, waren wir heute zu einer Zeichenstunde mit einer Künstlerin, um alle Stifte im Angebot auszuprobieren und zu lernen, was man damit so machen kann. (Was für ein Satz!) Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. 

  
Yesterday we visited the Pencil Museum to get to know how pencils are made and how they produced some special ones during WW2 containing secret maps and compasses for Air Force pilots. Today we took a drawing lesson there with an artist to try out the range of  pencils Derwent produces.

You’re invited to give them names! Just comment.

Am Sonntag in die Kirche

Heute vormittag waren wir im Gottesdienst von St John’s-in-the-Vale, eine sehr gute Entscheidung. Der Gottesdienst begann um 11 Uhr, eine gute Zeit, um sich ausgeschlafen und alles in Ruhe erledigt zu haben auf den Weg zu machen. Und der hatte es in sich! Google Maps-geleitet fuhren wir eine von hohen Hecken eingefasste, steile Single Track Road hinauf zu einer Farm, bogen 90Grad um die Hausecke, fuhren weiter bergauf, diesmal von hohen alten Steinmauern gesäumt, bis wir zu einem Gatter kamen. Danach ging es noch steiler, dafür auch kurviger bergan, der Farn und die Büsche streiften links und rechts den Bus. Und schließlich, nach einer letzten Kurve, die Kirche, ein kleiner Parkplatz und viele Autos (die meisten gehörten aber Wanderer, die sich bereits früh auf den Weg auf oder über den Berg zu gehen gemacht hatten). Der Gottesdienst war prima. Ein Faltblatt mit allen Einzelheiten der Liturgie half uns, allem gut zu folgen. Interessanterweise erhoben wir uns zum Singen und saßen während der Gebete und des Segens. Am Ende bekamen wir ein herzliches „Gute Reise“ vom Pastoren mit auf den Weg, er hat eine deutsche Mutter,  ist in Hamburg geboren und in Köln aufgewachsen. Ein heimatliches Gefühl breitete sich in uns aus.

  
Today we attended the service in St John’s-in-the-Vale, a really good idea to do and to experience another form of service than ours at home in Germany, a lot in common, bits and pieces differed. The Vicar had a German mother, was born in Hamburg, risen up in Cologne and bid us farewell in German: „Gute Reise!“

Gretna Green

Nach 28 Jahren und 9 Monaten haben wir uns heute über dem Amboss in der Schmiede von Gretna Green versprochen, dass wir noch mindestens 31 Jahre und 3 Monate weiter miteinander verheiratet bleiben wollen. Mal sehen, wen der fleißigen LeserInnen des Blogs wir dann zu unserer diamantenen Hochzeit sehen werden! 💎💎💎

   
 Today we renewed our wedding promise after 28 years and 9 months! So, in 31 years and 3 months time there should be a big party going on on our diamond jubilee. 💎💎💎

England’s calling

Von Skye aus ging es in einem Rutsch bis an den Loch Lomond. Natur pur, Großstadtfeeling in Glasgow, etwas wirklich neues gelernt in New Lanark und ab morgen unterwegs nach England. Schottland ist wirklich großartig, aber für diese Jahreszeit ist eine Fahrt mit und der Aufenthalt in Betty Boo einfach nicht die richtige Wahl. Alles beginnt klamm zu bleiben. Wir frieren, sobald die Sonne nicht mehr da ist (sie geht inzwischen schon gegen halb Acht unter). Das Vorzelt hält auch nicht mehr lange durch, es tropft durch, der „Türreissverschluss“ hat aufgegeben. Nun gehen wir durch’s „Fenster“. Und eine Standheizung wäre schön zu haben. Darum nun also Richtung Süden. Nächste Station wird der Lake District sein.

Aber nochmal zu New Lanark. Das war heute ein echtes Highlight, weil völlig unvermutet. Ein Ort, geformt von einem Visionär, Robert Owen, der der festen Überzeugung war, dass alle Menschen in Harmonie miteinander leben sollten und dieses dort verwirklichte, mit Ideen und Einrichtungen, die wir heute für selbstverständlich halten, damals aber undenkbar waren und für ordentlich Aufruhr bei den Industriellen und Politikern sorgten. Z. B. Bildung für alle, er führte die erste Kinderkrippe ein, begründete den Coop-Gedanken und unterstützte die Gründung von Gewerkschaften. Hier könnt ihr mehr erfahren: New Lanark

  
We’re heading south! We’re really fed up with our actual living conditions. Betty Boo ist not made for a cold and wet Scottish autumn. As soon as it gets dark it’s getting cold. And we have no independent vehicle heater on board. So the only place to stay is in bed, under at least one duvet and one blanket, sometimes topped up with a hot water bottle. Not that appealing. So after Loch Lomond and Moffat (both an improvement in sunshine duration and warmth) the next station will be the Lake District.

Today we had an unexpected but delightful lesson in history! We visited New Lanark, see link above. That’s definitely a place worth visiting.

Isle of Skye

Fünf Tage auf der wunderbaren Insel Skye, in denen wir alle Wettererscheinungen, die man sich vorstellen kann (außer Wasser in jeder Art von gefroren) und die unglaublichsten Sonnenuntergänge erlebt haben, fahren wir jetzt nach Süden. Okay, in den Süden Schottlands an den Loch Lomond. So langsam wird es  schwierig mit dem Leben draußen im Zelt. 

  
Five days on Skye with all kinds of weather except frozen water and most beautiful sunsets. Now heading south to Loch Lomond.